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Brahmajalasutta 1.21: 2.3. Der lange Abschnitt über Tugend

Das göttliche Netz 1.21

Language
German

2.3. Der lange Abschnitt über Tugend

1.21.1

‚Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die Speisen genießen, die aus Vertrauen gespendet wurden, und gleichzeitig noch ihren Unterhalt mit einer unwürdigen Kunst, einem falschen Lebenserwerb verdienen:

1.21.2

nämlich Deuten der Gliederform, Deuten von Vorzeichen, Aufspüren himmlischer Omen, Traumdeutung, Aufspüren körperlicher Kennzeichen, Aufspüren von Löchern, die Mäuse in Stoff geknabbert haben, Feueropfer, Opfer mit der Schöpfkelle, Opfer von Spelzen, Reishäutchen, Reis, Ghee oder Öl, Opfer aus dem Mund, Blutopfer, Handlesen, Geomantik für Bauplätze, Felder und Friedhöfe, Teufelsaustreibungen, Erdmagie, Schlangenbeschwörung, Gift, Skorpion-, Ratten-, Vogel- und Krähenkunde, Vorhersage der Lebensdauer, Aufsagen von Schutzversen und Aufspüren von Vorzeichen von wilden Tieren.

1.21.3

Der Asket Gotama unterlässt solch unwürdige Kunst, solch falschen Lebenserwerb.‘

1.21.4

So ist das Lob eines gewöhnlichen Menschen für den Klargewordenen.

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