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Brahmajalasutta 1.32

Das göttliche Netz 1.32

Language
German

1.32.1

Und was ist die zweite Grundlage, auf die sie sich stützen?

1.32.2

Da erfährt ein Asket oder Brahmane durch eifriges, entschlossenes, hingegebenes und beflissenes Bemühen und richtigen Gebrauch des Geistes eine Versenkung des Herzens solcher Art, dass er sich an viele Arten früherer Leben erinnert,

1.32.3

das heißt: ein Äon des Zusammenziehens und Ausdehnens der Welt, zwei, drei, vier, fünf oder zehn Äonen des Zusammenziehens und Ausdehnens der Welt. ‚Dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so lange dauerte mein Leben. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich woanders wiedergeboren. Und dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so lange dauerte mein Leben. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich hier wiedergeboren.‘ Und so erinnert er sich an viele Arten früherer Leben mit ihren Merkmalen und Einzelheiten.

1.32.4

Er sagt:

1.32.5

‚Das Selbst und das Weltall sind ewig, unfruchtbar, beständig wie ein Berggipfel, feststehend wie eine Säule.

1.32.6

Sie bleiben für alle Ewigkeit gleich, während diese Lebewesen umherstreifen und umherwandern, sterben und wieder erscheinen.

1.32.7

Warum ist das so?

1.32.8

Weil ich durch eifriges, entschlossenes, hingegebenes und beflissenes Bemühen und richtigen Gebrauch des Geistes eine Versenkung des Herzens solcher Art erfahre, dass ich mich an viele Arten früherer Leben erinnere

1.32.9

mit ihren Merkmalen und Einzelheiten.

1.32.10

Daher weiß ich:

1.32.11

„Das Selbst und das Weltall sind ewig, unfruchtbar, beständig wie ein Berggipfel, feststehend wie eine Säule. Sie bleiben für alle Ewigkeit gleich, während diese Lebewesen umherstreifen und umherwandern, sterben und wieder erscheinen.“‘

1.32.12

Das ist die zweite Grundlage, auf die sich manche Asketen und Brahmanen stützen, um zu behaupten, das Selbst und das Weltall seien ewig.

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