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Sakka’s Questions 2.6

Sakkas Fragen 2.6

Language
German

2.6.1

Und dann stellte Sakka eine weitere Frage:

2.6.2

„Kamerad, haben alle Asketen und Brahmanen eine einzige Doktrin, eine einzige Tugend, ein einziges Sehnen und eine einzige Anhänglichkeit?“

2.6.3

„Nein, Götterfürst, das ist nicht so.“

2.6.4

„Warum nicht?“

2.6.5

„Die Welt hat viele und vielfältige Elemente.

2.6.6

An jedem Element, auf dem Lebewesen in dieser Welt der vielen und vielfältigen Elemente beharren, halten sie eigensinnig fest und bestehen darauf:

2.6.7

‚Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz.‘

2.6.8

Aus diesem Grund haben nicht alle Asketen und Brahmanen eine einzige Doktrin, eine einzige Tugend, ein einziges Sehnen und eine einzige Anhänglichkeit.“

2.6.9

„Kamerad, haben alle Asketen und Brahmanen den äußersten Schlusspunkt erreicht, das äußerste Refugium vor dem Joch, das äußerste geistliche Leben, das äußerste Ziel?“

2.6.10

„Nein, Götterfürst, das ist nicht so.“

2.6.11

„Warum nicht?“

2.6.12

„Die Mönche und Nonnen, die durch die Auflösung des Verlangens befreit sind, haben den äußersten Schlusspunkt erreicht, das äußerste Refugium vor dem Joch, das äußerste geistliche Leben, das äußerste Ziel.

2.6.13

Aus diesem Grund haben nicht alle Asketen und Brahmanen den äußersten Schlusspunkt erreicht, das äußerste Refugium vor dem Joch, das äußerste geistliche Leben, das äußerste Ziel.“

2.6.14

So war die Antwort des Buddha an Sakka.

2.6.15

Erfreut begrüßte Sakka die Worte des Buddha und stimmte ihm zu:

2.6.16

„Das ist wirklich wahr, Gesegneter! Das ist wirklich wahr, Heiliger!

2.6.17

Als ich die Antwort des Buddha gehört habe, bin ich über den Zweifel hinausgegangen und habe mich von Unschlüssigkeit frei gemacht.“

2.6.18

Und nachdem er die Worte des Buddha begrüßt und ihm zugestimmt hatte, sagte Sakka zum Buddha:

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