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Sakka’s Questions 2.9

Sakkas Fragen 2.9

Language
German

2.9.1

Mit unerfüllten Wünschen,

2.9.2

zweifelnd und unschlüssig,

2.9.3

wanderte ich so lange Zeit

2.9.4

auf der Suche nach dem Klargewordenen.

2.9.5

Ich dachte,

2.9.6

abgeschieden lebende Asketen

2.9.7

seien sicherlich erwacht,

2.9.8

daher ging ich und setzte mich zu ihnen.

2.9.9

‚Wie hat man Erfolg

2.9.10

und wie hat man Misserfolg?‘

2.9.11

Doch von solchen Fragen über den Weg und die Übung

2.9.12

waren sie überfragt.

2.9.13

Und als sie erfuhren,

2.9.14

dass ich Sakka bin, der von den Göttern kommt,

2.9.15

fragten sie stattdessen mich

2.9.16

nach der Tat, die mich dorthin gebracht hat.

2.9.17

Ich lehrte sie den Dhamma,

2.9.18

wie ich ihn von Menschen gehört hatte.

2.9.19

Sie waren darüber erfreut und sagten:

2.9.20

‚Wir haben Vāsava gesehen!‘

2.9.21

Nun, da ich den Buddha gesehen habe,

2.9.22

der hilft, den Zweifel zu überwinden,

2.9.23

heute, frei von Furcht,

2.9.24

mache ich dem Erwachten meine Aufwartung.

2.9.25

Den Pfeil des Verlangens hat er vernichtet:

2.9.26

Der Buddha ist unerreicht.

2.9.27

Ich verneige mich vor dem großen Helden,

2.9.28

dem Buddha, der mit der Sonne verwandt ist.

2.9.29

Geradeso wie Brahmā

2.9.30

von uns Göttern verehrt werden soll, Kamerad,

2.9.31

werden wir heute dich verehren –

2.9.32

komm, wir wollen dich selbst verehren!

2.9.33

Du allein bist der Erwachte!

2.9.34

Du bist der unübertreffliche Lehrer!

2.9.35

In der Welt mit ihren Göttern

2.9.36

gibt es nicht deinesgleichen.“

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