With Pāyāsi 17: 2.8. Das Gleichnis von der rot glühenden Eisenkugel
Mit Pāyāsi 17
- Language
- German
2.8. Das Gleichnis von der rot glühenden Eisenkugel
17.1
„Nun, Stammesfürst, ich will dir ein Gleichnis geben.
17.2
Denn mithilfe eines Gleichnisses verstehen manche vernünftigen Menschen die Bedeutung des Gesagten.
17.3
Wie wenn jemand eine Eisenkugel den ganzen Tag erhitzte, bis sie brennt, lodert und flammt, und dann wöge er sie mit einer Waage.
17.4
Nach einiger Zeit, wenn sie abgekühlt und verloschen wäre, wöge er sie erneut.
17.5
Wann wäre die Eisenkugel leichter, weicher und besser zu verarbeiten: wenn sie brennen würde oder wenn sie erkaltet wäre?“
17.6
„Solange die Eisenkugel voller Hitze und Wind ist – solange sie brennt, lodert und flammt –, ist sie leichter, weicher und besser zu verarbeiten.
17.7
Aber wenn Hitze und Wind fehlen – wenn sie abgekühlt und verloschen ist –, ist sie schwerer, steifer und schlechter zu verarbeiten.“
17.8
„Ebenso ist dieser Körper, solange er voller Leben und Wärme und Bewusstsein ist, leichter, weicher und beweglicher.
17.9
Aber wenn Leben und Wärme und Bewusstsein fehlen, ist er schwerer, steifer und weniger beweglich.
17.10
Auch mit dieser Methode sollte der Beweis erbracht sein,
17.11
dass es ein Jenseits gibt.“
Translations (2)
- Razgovor sa Pāyāsijem — sr
- With Pāyāsi — English
Commentaries (1)
- Sumaṅgalavilāsinī — Buddhaghosa, Pāli
Linked texts (1)
- Pāyāsisutta — Pāli