With Pāyāsi 32: 5. Über den Vedenstudenten Uttara
Mit Pāyāsi 32
- Language
- German
5. Über den Vedenstudenten Uttara
32.1
Da richtete der Stammesfürst Pāyāsi ein Opfer für Asketen und Brahmanen aus, für Bedürftige, Landstreicher, Bittsteller und Bettler.
32.2
Bei diesem Opfer wurden Speisen gespendet wie grober Getreideschleim mit falschem schwarzem Pfeffer, auch raue Kleider mit verknoteten Fransen.
32.3
Nun war es ein Vedenstudent mit Namen Uttara, der dieses Opfer organisierte.
32.4
Als das Opfer vorüber war, äußerte er sich folgendermaßen darüber:
32.5
„Dass ich doch durch dieses Opfer mit dem Stammesfürsten Pāyāsi in dieser Welt verbunden sein soll, aber nicht in jener.“
32.6
Pāyāsi hörte davon.
32.9
Er befahl Uttara zu sich und sagte:
32.10
„Ist es wirklich wahr, Uttara, dass du dich in dieser Weise über das Opfer geäußert hast?“
32.12
„Ja, werter Herr.“
32.13
„Aber warum?
32.15
Erwarten wir, die wir nach Verdienst streben, nicht ein Ergebnis von diesem Opfer?“
32.16
„Bei deinem Opfer wurden Speisen gespendet wie grober Getreideschleim mit falschem schwarzem Pfeffer, die du nicht einmal mit deinem Fuß berühren wolltest, geschweige denn essen, und raue Kleider mit verknoteten Fransen, die du nicht einmal mit deinem Fuß berühren wolltest, geschweige denn tragen.
32.17
Werter Herr, du bist mir lieb und teuer. Aber wie kann ich jemanden, der mir so teuer ist, mit etwas so Unangenehmem zusammenbringen?“
32.18
„Nun, lieber Uttara, dann richte ein Opfer aus mit der gleichen Art von Speisen, wie ich sie esse,
32.19
und der gleichen Art von Kleidern, wie ich sie trage.“
32.20
„Ja, werter Herr“, antwortete Uttara und tat wie geheißen.
32.22
Und so gab der Stammesfürst Pāyāsi seine Gaben ohne Sorgfalt, gedankenlos, nicht mit eigener Hand, und er gab die Reste. Als sein Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, wurde er unter den Göttern der vier großen Könige wiedergeboren, in einem leeren Palast aus Sirisa-Holz.
32.23
Doch der Vedenstudent Uttara, der das Opfer organisierte, gab die Gaben sorgfältig, wohlbedacht, mit eigener Hand, und er gab keine Reste. Als sein Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, wurde er unter den Göttern der Dreiunddreißig wiedergeboren.
Translations (2)
- Razgovor sa Pāyāsijem — sr
- With Pāyāsi — English
Commentaries (1)
- Sumaṅgalavilāsinī — Buddhaghosa, Pāli
Linked texts (1)
- Pāyāsisutta — Pāli