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Sampasadaniyasutta 15: 1.12. Ewigkeitsglaube

Zuversicht wecken 15

Language
German

1.12. Ewigkeitsglaube

15.1

Und mehr noch, Herr: Es ist unübertrefflich, wie der Buddha Doktrinen mit Ewigkeitsglauben lehrt.

15.2

Es gibt drei Doktrinen mit Ewigkeitsglauben:

15.3

Zunächst ist da ein Asket oder Brahmane, der durch eifriges, entschlossenes, hingegebenes und beflissenes Bemühen und richtigen Gebrauch des Geistes eine Versenkung des Herzens solcher Art erfährt, dass er sich an viele hunderttausend frühere Leben erinnert

15.4

mit den Merkmalen und Einzelheiten.

15.5

Er sagt:

15.6

‚Ich weiß, dass das Weltall sich in der Vergangenheit ausgedehnt oder zusammengezogen hat.

15.7

Ich weiß nicht, ob es sich in Zukunft ausdehnen oder zusammenziehen wird.

15.8

Das Selbst und das Weltall sind ewig, unfruchtbar, beständig wie ein Berggipfel, feststehend wie eine Säule. Sie bleiben für alle Ewigkeit gleich, während diese Lebewesen umherstreifen und umherwandern, sterben und wieder erscheinen.‘

15.9

Das ist die erste Doktrin mit Ewigkeitsglauben.

15.10

Dann ist da ein Asket oder Brahmane, der durch eifriges, entschlossenes, hingegebenes und beflissenes Bemühen und richtigen Gebrauch des Geistes eine Versenkung des Herzens solcher Art erfährt, dass er sich an seine früheren Leben während einer Zahl von zehn Äonen erinnert, in denen sich das Weltall ausdehnte und zusammenzog,

15.11

mit den Merkmalen und Einzelheiten.

15.12

Er sagt:

15.13

‚Ich weiß, dass das Weltall sich in der Vergangenheit ausgedehnt oder zusammengezogen hat.

15.14

Ich weiß nicht, ob es sich in Zukunft ausdehnen oder zusammenziehen wird.

15.15

Das Selbst und das Weltall sind ewig, unfruchtbar, beständig wie ein Berggipfel, feststehend wie eine Säule.

15.16

Sie bleiben für alle Ewigkeit gleich, während diese Lebewesen umherstreifen und umherwandern, sterben und wieder erscheinen.‘

15.17

Das ist die zweite Doktrin mit Ewigkeitsglauben.

15.18

Dann ist da ein Asket oder Brahmane, der durch eifriges, entschlossenes, hingegebenes und beflissenes Bemühen und richtigen Gebrauch des Geistes eine Versenkung des Herzens solcher Art erfährt, dass er sich an seine früheren Leben während einer Zahl von vierzig Äonen erinnert, in denen sich das Weltall ausdehnte und zusammenzog,

15.19

mit den Merkmalen und Einzelheiten.

15.20

Er sagt:

15.21

‚Ich weiß, dass das Weltall sich in der Vergangenheit ausgedehnt oder zusammengezogen hat.

15.22

Ich weiß nicht, ob es sich in Zukunft ausdehnen oder zusammenziehen wird.

15.23

Das Selbst und das Weltall sind ewig, unfruchtbar, beständig wie ein Berggipfel, feststehend wie eine Säule.

15.24

Sie bleiben für alle Ewigkeit gleich, während diese Lebewesen umherstreifen und umherwandern, sterben und wieder erscheinen.‘

15.25

Das ist die dritte Doktrin mit Ewigkeitsglauben.

15.26

Das ist unübertrefflich, wenn es um die Doktrinen mit Ewigkeitsglauben geht.

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