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Samannaphalasutta 17

Die Früchte des Asketenlebens 17

Language
German

17.1

Er sagte zu mir:

17.2

‚Großer König, der Täter tut nichts Schlechtes, wenn er bestraft, verstümmelt, foltert, kränkt, unterdrückt oder einschüchtert oder wenn er andere anstiftet, das Gleiche zu tun. Er tut nichts Schlechtes, wenn er tötet, stiehlt, in Häuser einbricht, Vermögen plündert, aus abgelegenen Gebäuden raubt, Landstraßen blockiert, Ehebruch begeht und lügt. Wenn man alle lebenden Geschöpfe auf dieser Erde mit einem rasiermesserscharfen Tschakra in einen einzigen Fleischhaufen, eine einzige Fleischmasse verwandeln würde, würde daraus nichts Böses entstehen und auch keine Auswirkung von Bösem.

17.3

Wenn man am südlichen Ufer des Ganges entlangginge und töten, verstümmeln und foltern würde und andere anstiften würde, das Gleiche zu tun, würde daraus nichts Böses entstehen und auch keine Auswirkung von Bösem.

17.4

Wenn man am nördlichen Ufer des Ganges entlangginge und spenden und opfern würde und andere ermuntern würde, das Gleiche zu tun, würde daraus kein Verdienst entstehen und auch keine Auswirkung von Verdienst.

17.5

In Geben, Selbstbeherrschung, Zügelung und Wahrhaftigkeit liegt kein Verdienst und auch keine Auswirkung von Verdienst.‘

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