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Sangitisutta 1.10: 3. Dreier

Im Chor aufsagen 1.10

Language
German

3. Dreier

1.10.1

Da sind zu Dreiergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden.

1.10.2

Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

1.10.3

Welches sind die Lehren, die zu Dreiergruppen zusammengestellt sind?

1.10.4

Drei Wurzeln des Untauglichen:

1.10.5

Gier, Hass und Täuschung.

1.10.6

Drei Wurzeln des Tauglichen:

1.10.7

Zufriedenheit, Liebe und richtiges Verstehen.

1.10.8

Drei Arten von schlechtem Verhalten:

1.10.9

mit dem Körper, der Sprache und dem Geist.

1.10.10

Drei Arten von gutem Verhalten:

1.10.11

mit dem Körper, der Sprache und dem Geist.

1.10.12

Drei untaugliche Gedanken:

1.10.13

sinnliche, böswillige und grausame Gedanken.

1.10.14

Drei taugliche Gedanken:

1.10.15

entsagende, wohlwollende und mildherzige Gedanken.

1.10.16

Drei untaugliche Bestrebungen:

1.10.17

sinnliche, böswillige und grausame Bestrebungen.

1.10.18

Drei taugliche Bestrebungen:

1.10.19

entsagende, wohlwollende und mildherzige Bestrebungen.

1.10.20

Drei untaugliche Wahrnehmungen:

1.10.21

sinnliche, böswillige und grausame Wahrnehmungen.

1.10.22

Drei taugliche Wahrnehmungen:

1.10.23

entsagende, wohlwollende und mildherzige Wahrnehmungen.

1.10.24

Drei untaugliche Elemente:

1.10.25

das Element der Sinnlichkeit, das Element der Böswilligkeit und das Element der Grausamkeit.

1.10.26

Drei taugliche Elemente:

1.10.27

das Element der Entsagung, das Element des Wohlwollens und das Element der Mildherzigkeit.

1.10.28

Weitere drei Elemente:

1.10.29

das Element der Sinnlichkeit, das Element der Form und das Element der Formlosigkeit.

1.10.30

Weitere drei Elemente:

1.10.31

das Element der Form, das Element der Formlosigkeit und das Element des Aufhörens.

1.10.32

Weitere drei Elemente:

1.10.33

das geringe, das mittlere und das hochstehende Element.

1.10.34

Drei Arten des Verlangens:

1.10.35

Verlangen nach Sinnenfreuden, Verlangen nach Dasein und Verlangen nach Nicht-Dasein.

1.10.36

Weitere drei Arten des Verlangens:

1.10.37

nach Sinnlichkeit, Form und Formlosigkeit.

1.10.38

Weitere drei Arten des Verlangens:

1.10.39

nach Form, Formlosigkeit und Aufhören.

1.10.40

Drei Fesseln:

1.10.41

Substanzialistische Ansicht, Zweifel und falsches Verständnis von Regeln und Gelübden.

1.10.42

Drei Befleckungen:

1.10.43

Sinnlichkeit, Wunsch nach fortgesetztem Dasein und Unwissenheit.

1.10.44

Drei Bereiche des Daseins:

1.10.45

der Bereich der Sinne, der Bereich der leuchtenden Form und der formlose Bereich.

1.10.46

Drei Arten der Suche:

1.10.47

Suche nach Sinnenfreuden, nach fortgesetztem Dasein und nach einem geistlichen Pfad.

1.10.48

Drei Arten der Unterscheidung:

1.10.49

‚Ich bin besser‘, ‚ich bin gleich‘ und ‚ich bin schlechter‘.

1.10.50

Drei Zeiträume:

1.10.51

Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.

1.10.52

Drei Extreme:

1.10.53

Substanzielle Wirklichkeit, der Ursprung substanzieller Wirklichkeit und das Aufhören substanzieller Wirklichkeit.

1.10.54

Drei Gefühle:

1.10.55

Glück, Schmerz, weder Schmerz noch Glück.

1.10.56

Drei Arten des Leidens:

1.10.57

das Leiden, das im Schmerz liegt, das Leiden, das im Bedingtsein liegt, und das Leiden, das im Zugrundegehen liegt.

1.10.58

Drei Haufen:

1.10.59

der Haufen, der auf den falschen Weg festgelegt ist, der Haufen, der auf den richtigen Weg festgelegt ist, und der Haufen, der nicht festgelegt ist.

1.10.60

Drei Dunkelheiten:

1.10.61

Man hat Zweifel, ist unsicher, unentschlossen und mutlos bezüglich Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.

1.10.62

Drei Bereiche, in denen ein Klargewordener nichts zu verbergen hat:

1.10.63

Das Verhalten des Klargewordenen mit dem Körper, der Sprache und dem Geist ist rein. Es gibt kein Fehlverhalten mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist, das er zu verbergen hätte in dem Gedanken:

1.10.64

‚Dass andere das nicht über mich herausfinden!‘

1.10.69

Drei Besitztümer:

1.10.70

Gier, Hass und Täuschung.

1.10.71

Drei Feuer:

1.10.72

Das Feuer der Gier, des Hasses und der Täuschung.

1.10.73

Weitere drei Feuer:

1.10.74

Ein Feuer für die, die einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig sind, ein Feuer für Hausbesitzer und ein Feuer für die, die einer religiösen Gabe würdig sind.

1.10.75

Eine dreifache Einteilung der Materie:

1.10.76

sichtbar und Widerstand bietend, unsichtbar und Widerstand bietend und unsichtbar und keinen Widerstand bietend.

1.10.77

Drei Willensbildungsprozesse:

1.10.78

gute Willensbildung, schlechte Willensbildung und unbewegte Willensbildung.

1.10.79

Drei Personen:

1.10.80

ein in Schulung Befindlicher, ein der Schulung Entwachsener und jemand, der weder in Schulung noch der Schulung entwachsen ist.

1.10.81

Drei Älteste:

1.10.82

der Älteste nach der Geburt, der Älteste nach der Lehre und der Älteste nach Sitte und Gebrauch.

1.10.83

Drei Grundlagen für das Schaffen von Verdienst:

1.10.84

Geben, Tugend und Meditation sind Grundlagen für das Schaffen von Verdienst.

1.10.85

Drei Grundlagen für Anklagen:

1.10.86

was man gesehen, gehört und vermutet hat.

1.10.87

Drei sinnliche Wiedergeburten:

1.10.88

Es gibt Lebewesen, die begehren, was da ist. Sie geraten in den Bann von gegenwärtig erschienenen Sinnenfreuden. Das sind Menschen, manche Götter und manche Wesen in der Unterwelt.

1.10.89

Das ist die erste sinnliche Wiedergeburt.

1.10.90

Es gibt Lebewesen, die begehren, etwas zu erschaffen. Nachdem sie viel erschaffen haben, geraten sie in den Bann von Sinnenfreuden. Das sind die Götter, die das Erschaffen lieben.

1.10.91

Das ist die zweite sinnliche Wiedergeburt.

1.10.92

Es gibt Lebewesen, die begehren, was andere erschaffen. Sie geraten in den Bann von Sinnenfreuden, die von anderen erschaffen werden. Das sind die Götter, die über das herrschen, was andere erschaffen.

1.10.93

Das ist die dritte sinnliche Wiedergeburt.

1.10.94

Drei glückliche Wiedergeburten:

1.10.95

Es gibt Lebewesen, die im Glück leben, nachdem sie wieder und wieder die Voraussetzungen dafür geschaffen haben. Das sind die Götter aus Brahmās Gefolge.

1.10.96

Das ist die erste glückliche Wiedergeburt.

1.10.97

Es gibt Lebewesen, die sind getränkt, durchdrungen, angefüllt und vollgesogen mit Glück.

1.10.98

Dann und wann rufen sie innig aus:

1.10.99

‚Oh welche Seligkeit! Oh welche Seligkeit!‘ Das sind die Götter von strahlendem Glanz.

1.10.100

Das ist die zweite glückliche Wiedergeburt.

1.10.101

Es gibt Lebewesen, die sind getränkt, durchdrungen, angefüllt und vollgesogen mit Glück.

1.10.102

Da sie wahrhaft zufrieden sind, erfahren sie Glück. Das sind die Götter von allumfassender Schönheit.

1.10.103

Das ist die dritte glückliche Wiedergeburt.

1.10.104

Drei Arten von Weisheit:

1.10.105

die Weisheit eines in Schulung Befindlichen, die Weisheit eines der Schulung Entwachsenen und die Weisheit von jemandem, der weder in Schulung noch der Schulung entwachsen ist.

1.10.106

Weitere drei Arten von Weisheit:

1.10.107

Weisheit, die durch Denken, durch Lernen oder durch Meditation hervorgebracht wurde.

1.10.108

Drei Waffen:

1.10.109

Lernen, Abgeschiedenheit und Weisheit.

1.10.110

Drei Fähigkeiten:

1.10.111

die Fähigkeit, zu erkennen, dass die eigene Erleuchtung bevorsteht, die Fähigkeit der Erleuchtung und die Fähigkeit eines erleuchteten Menschen.

1.10.112

Drei Augen:

1.10.113

das fleischliche Auge, das hellsichtige Auge und das Auge der Weisheit.

1.10.114

Drei Schulungen:

1.10.115

in höherer Tugend, höherem Geist und höherer Weisheit.

1.10.116

Drei Arten von Entwicklung:

1.10.117

Entwicklung von körperlichem Durchhaltevermögen, Entwicklung des Geistes und Entwicklung von Weisheit.

1.10.118

Drei unübertreffliche Dinge:

1.10.119

unübertreffliches Sehen, unübertreffliches Üben und unübertreffliche Freiheit.

1.10.120

Drei Arten der Versenkung:

1.10.121

Versenkung, in der man den Geist ausrichtet und hält; Versenkung, in der man den Geist nicht ausrichtet, sondern nur hält; Versenkung, ohne dass man den Geist ausrichtet oder hält.

1.10.122

Weitere drei Arten der Versenkung:

1.10.123

Versenkung in Leerheit, merkmalslose Versenkung und ungerichtete Versenkung.

1.10.124

Drei Arten von Reinheit:

1.10.125

Reinheit des Körpers, der Sprache und des Geistes.

1.10.126

Drei Arten von Abgeklärtheit:

1.10.127

Abgeklärtheit in Bezug auf den Körper, die Sprache und den Geist.

1.10.128

In drei Dingen bewandert sein:

1.10.129

Im Fortschritt, im Rückschritt und in den richtigen Mitteln.

1.10.130

Drei Eitelkeiten:

1.10.131

die Eitelkeit der Jugend, die Eitelkeit der Gesundheit und die Eitelkeit des Lebens.

1.10.132

Drei Dinge, denen gegenüber man sich in die Pflicht nehmen soll:

1.10.133

Sich selbst, der Welt oder der Lehre gegenüber nimmt man sich in die Pflicht.

1.10.134

Drei Diskussionsthemen:

1.10.135

Man spricht über die Vergangenheit:

1.10.136

‚So war es in der Vergangenheit.‘

1.10.137

Man spricht über die Zukunft:

1.10.138

‚So wird es in der Zukunft sein.‘

1.10.139

Oder man spricht über die Gegenwart:

1.10.140

‚So ist es jetzt in der Gegenwart.‘

1.10.141

Dreifaches Wissen:

1.10.142

Wissen um Erinnerung an frühere Leben, um Erkennen von Tod und Wiedergeburt der Lebewesen und um Erkennen der Auflösung der Befleckungen.

1.10.143

Drei Arten der Meditation:

1.10.144

die himmlische Meditation, die göttliche Meditation und die edle Meditation.

1.10.145

Drei Demonstrationen:

1.10.146

die Demonstration übersinnlicher Kraft, die Demonstration einer Enthüllung und die Lehrdemonstration.

1.10.147

Das sind die Lehren, die zu Dreiergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden.

1.10.148

Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

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