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Sangitisutta 2.3: 7. Siebener

Im Chor aufsagen 2.3

Language
German

7. Siebener

2.3.1

Da sind zu Siebenergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden.

2.3.2

Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

2.3.3

Welches sind die Lehren, die zu Siebenergruppen zusammengestellt sind?

2.3.4

Sieben Reichtümer der Edlen:

2.3.5

Reichtum an Vertrauen, Tugend, Gewissen, Besonnenheit, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit.

2.3.6

Sieben Faktoren des Erwachens:

2.3.7

Achtsamkeit, Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie, Ekstase, Stille, Versenkung und Gleichmut.

2.3.8

Sieben Voraussetzungen für die Versenkung:

2.3.9

rechte Ansicht, rechtes Bestreben, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz und rechte Achtsamkeit.

2.3.10

Sieben schlechte Eigenschaften:

2.3.11

Da ist ein Mönch ohne Vertrauen, gewissenlos, unbesonnen, ungebildet, träge, unachtsam und geistlos.

2.3.12

Sieben gute Eigenschaften:

2.3.13

Da ist ein Mönch vertrauensvoll, hat ein Gewissen, ist besonnen, gebildet, energisch, achtsam und weise.

2.3.14

Sieben Aspekte der Lehren der wahren Menschen:

2.3.15

Da kennt ein Mönch die Lehren, kennt die Bedeutung, kennt sich selbst, kennt das rechte Maß, kennt die rechte Zeit, kennt Versammlungen und kennt Personen.

2.3.16

Sieben Grundlagen für einen Abschluss:

2.3.17

Da hat ein Mönch glühenden Enthusiasmus dafür, die Schulung aufzunehmen …

2.3.18

die Lehren zu untersuchen …

2.3.19

sich von Wünschen loszumachen …

2.3.20

sich zurückzuziehen …

2.3.21

Energie aufzurütteln …

2.3.22

achtsam und wach zu sein …

2.3.23

gedanklich zu durchdringen. Und dieser Wunsch lässt auch später nicht nach.

2.3.24

Sieben Wahrnehmungen:

2.3.25

die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst, die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung der Nachteile, die Wahrnehmung des Aufgebens, die Wahrnehmung des Schwindens und die Wahrnehmung des Aufhörens.

2.3.26

Sieben Kräfte:

2.3.27

Vertrauen, Energie, Gewissen, Besonnenheit, Achtsamkeit, Versenkung und Weisheit.

2.3.28

Sieben Bewusstseinsebenen:

2.3.29

Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung vielfältig sind – wie Menschen, manche Götter und manche Wesen in der Unterwelt.

2.3.30

Das ist die erste Bewusstseinsebene.

2.3.31

Es gibt Lebewesen, deren Körper vielfältig sind und deren Wahrnehmung einheitlich ist – wie die Götter, die durch die erste Vertiefung in Brahmās Gefolge wiedergeboren wurden.

2.3.32

Das ist die zweite Bewusstseinsebene.

2.3.33

Es gibt Lebewesen, deren Körper einheitlich sind und deren Wahrnehmung vielfältig ist – wie die Götter von strahlendem Glanz.

2.3.34

Das ist die dritte Bewusstseinsebene.

2.3.35

Es gibt Lebewesen, deren Körper und Wahrnehmung einheitlich sind – wie die Götter von allumfassender Schönheit.

2.3.36

Das ist die vierte Bewusstseinsebene.

2.3.37

Es gibt Lebewesen, die jegliche Formwahrnehmung überstiegen haben. Mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem sie den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richteten, wurden sie im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in der Dimension des unendlichen Raumes wiedergeboren.

2.3.38

Das ist die fünfte Bewusstseinsebene.

2.3.39

Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Raumes vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, wurden sie in der Dimension des unendlichen Bewusstseins wiedergeboren.

2.3.40

Das ist die sechste Bewusstseinsebene.

2.3.41

Es gibt Lebewesen, die die Dimension des unendlichen Bewusstseins vollständig überstiegen haben. Im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, wurden sie in der Dimension des Nichts wiedergeboren.

2.3.42

Das ist die siebte Bewusstseinsebene.

2.3.43

Sieben Personen, die einer religiösen Gabe würdig sind:

2.3.44

Eine, die auf beide Arten befreit ist, eine, die durch Weisheit befreit ist, einen unmittelbaren Zeugen, eine, die zur Ansicht gelangt ist, eine, die durch Vertrauen befreit ist, einen Nachfolger der Lehren und einen Nachfolger durch Vertrauen.

2.3.45

Sieben zugrunde liegende Neigungen:

2.3.46

Die zugrunde liegende Neigung zu sinnlicher Begierde, Abwehr, Ansichten, Zweifel, Einbildung, dem Wunsch nach Wiedergeburt und Unwissenheit.

2.3.47

Sieben Fesseln:

2.3.48

Anziehung, Abwehr, Ansichten, Zweifel, Einbildung, der Wunsch nach Wiedergeburt und Unwissenheit.

2.3.49

Sieben Grundsätze, um jede disziplinarische Angelegenheit beizulegen, die aufkommen könnte:

2.3.50

Bereinigung Auge in Auge ist abzuwenden. Bereinigung durch Erinnern ist zu gewähren. Bereinigung wegen zurückliegender Geisteskrankheit ist zu gewähren. Handeln nach dem, was zugegeben wurde. Mehrheitsentscheidung. Weitere Bestrafung. Bedecken wie mit Gras.

2.3.51

Das sind die Lehren, die zu Siebenergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden.

2.3.52

Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

2.3.53

Der zweite Abschnitt zum Aufsagen ist zu Ende.

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