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Sangitisutta 3.1: 8. Achter

Im Chor aufsagen 3.1

Language
German

8. Achter

3.1.1

Da sind zu Achtergruppen zusammengestellte Lehren, die vom Buddha richtig erklärt wurden.

3.1.2

Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

3.1.3

Welches sind die Lehren, die zu Achtergruppen zusammengestellt sind?

3.1.4

Acht falsche Wege:

3.1.5

falsche Ansicht, falsches Bestreben, falsche Rede, falsches Handeln, falscher Lebenserwerb, falscher Einsatz, falsche Achtsamkeit und falsche Versenkung.

3.1.6

Acht richtige Wege:

3.1.7

rechte Ansicht, rechtes Bestreben, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.

3.1.8

Acht Personen, die einer religiösen Gabe würdig sind:

3.1.9

der in den Strom Eingetretene und der, der übt, um die Frucht des Stromeintritts zu verwirklichen; der Einmalwiederkehrer und der, der übt, um die Frucht der Einmalwiederkehr zu verwirklichen; der Nichtwiederkehrer und der, der übt, um die Frucht der Nichtwiederkehr zu verwirklichen; der Vollendete und der, der für die Vollendung übt.

3.1.10

Acht Grundlagen für Trägheit:

3.1.11

Da hat ein Mönch etwas zu arbeiten.

3.1.12

Er denkt:

3.1.13

‚Ich habe etwas zu arbeiten. Aber bei dieser Arbeit wird mein Körper müde werden. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

3.1.14

Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

3.1.15

Das ist die erste Grundlage für Trägheit.

3.1.16

Dann hat da ein Mönch etwas gearbeitet.

3.1.17

Er denkt:

3.1.18

‚Ich habe etwas gearbeitet. Aber während der Arbeit wurde mein Körper müde. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

3.1.19

Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

3.1.20

Das ist die zweite Grundlage für Trägheit.

3.1.21

Dann muss da ein Mönch eine Reise unternehmen.

3.1.22

Er denkt:

3.1.23

‚Ich muss eine Reise unternehmen. Aber beim Gehen wird mein Körper müde werden. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

3.1.24

Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

3.1.25

Das ist die dritte Grundlage für Trägheit.

3.1.26

Dann hat da ein Mönch eine Reise unternommen.

3.1.27

Er denkt:

3.1.28

‚Ich habe eine Reise unternommen. Aber beim Gehen wurde mein Körper müde. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

3.1.29

Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

3.1.30

Das ist die vierte Grundlage für Trägheit.

3.1.31

Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, aber er hat nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen.

3.1.32

Er denkt:

3.1.33

‚Ich bin um Almosen umhergezogen, aber ich habe nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist müde und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

3.1.34

Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

3.1.35

Das ist die fünfte Grundlage für Trägheit.

3.1.36

Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, und er hat genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen.

3.1.37

Er denkt:

3.1.38

‚Ich bin um Almosen umhergezogen, und ich habe genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist schwer, als hätte ich gerade eine große Portion Bohnen gegessen, und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

3.1.39

Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

3.1.40

Das ist die sechste Grundlage für Trägheit.

3.1.41

Dann fühlt sich da ein Mönch ein wenig krank.

3.1.42

Er denkt:

3.1.43

‚Ich fühle mich ein wenig krank. Hinlegen wäre gut für mich. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

3.1.45

Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf …

3.1.46

Das ist die siebte Grundlage für Trägheit.

3.1.47

Dann ist da ein Mönch kürzlich von einer Krankheit genesen.

3.1.48

Er denkt:

3.1.49

‚Ich bin kürzlich von einer Krankheit genesen. Mein Körper ist schwach und taugt nicht zur Arbeit. Ich lege mich lieber ein bisschen hin.‘

3.1.50

Er legt sich hin und rüttelt seine Energie nicht auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

3.1.51

Das ist die achte Grundlage für Trägheit.

3.1.52

Acht Grundlagen, um die Energie aufzurütteln:

3.1.53

Da hat ein Mönch etwas zu arbeiten.

3.1.54

Er denkt:

3.1.55

‚Ich habe etwas zu arbeiten. Während der Arbeit ist es nicht leicht, den Geist auf die Anleitung der Buddhas zu richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.‘

3.1.56

Er rüttelt seine Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

3.1.57

Das ist die erste Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

3.1.58

Dann hat da ein Mönch etwas gearbeitet.

3.1.59

Er denkt:

3.1.60

‚Ich habe etwas gearbeitet. Während der Arbeit konnte ich den Geist nicht auf die Anleitung der Buddhas richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘

3.1.61

Er rüttelt seine Energie auf …

3.1.62

Das ist die zweite Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

3.1.63

Dann muss da ein Mönch eine Reise unternehmen.

3.1.64

Er denkt:

3.1.65

‚Ich muss eine Reise unternehmen. Beim Gehen ist es nicht leicht, den Geist auf die Anleitung der Buddhas zu richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘

3.1.67

Er rüttelt seine Energie auf …

3.1.68

Das ist die dritte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

3.1.69

Dann hat da ein Mönch eine Reise unternommen.

3.1.70

Er denkt:

3.1.71

‚Ich habe eine Reise unternommen. Beim Gehen konnte ich den Geist nicht auf die Anleitung der Buddhas richten. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘

3.1.72

Er rüttelt seine Energie auf …

3.1.73

Das ist die vierte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

3.1.74

Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, aber er hat nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen.

3.1.75

Er denkt:

3.1.76

‚Ich bin um Almosen umhergezogen, aber ich habe nicht genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist leicht und taugt zur Arbeit. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘

3.1.77

Er rüttelt seine Energie auf …

3.1.78

Das ist die fünfte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

3.1.79

Dann ist da ein Mönch um Almosen umhergezogen, und er hat genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um sich ordentlich satt zu essen.

3.1.80

Er denkt:

3.1.81

‚Ich bin um Almosen umhergezogen, und ich habe genug grobe oder erlesene Speise erhalten, um mich ordentlich satt zu essen. Mein Körper ist kräftig und taugt zur Arbeit. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘

3.1.82

Er rüttelt seine Energie auf …

3.1.83

Das ist die sechste Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

3.1.84

Dann fühlt sich da ein Mönch ein wenig krank.

3.1.85

Er denkt:

3.1.86

‚Ich fühle mich ein wenig krank. Es ist möglich, dass diese Krankheit schlimmer wird. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln.‘

3.1.87

Er rüttelt seine Energie auf …

3.1.88

Das ist die siebte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

3.1.89

Dann ist da ein Mönch kürzlich von einer Krankheit genesen.

3.1.90

Er denkt:

3.1.91

‚Ich bin kürzlich von einer Krankheit genesen. Es ist möglich, dass die Krankheit wiederkommt. Ich will lieber vorsorglich meine Energie aufrütteln, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.‘

3.1.92

Er rüttelt seine Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist.

3.1.93

Das ist die achte Grundlage, um die Energie aufzurütteln.

3.1.94

Acht Beweggründe für das Geben:

3.1.95

Jemand beleidigt jemanden und gibt dann eine Spende. Jemand gibt aus Furcht. Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Er hat mir gegeben.‘ Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Er wird mir geben.‘ Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Geben ist gut.‘ Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Ich koche, sie kochen nicht. Es wäre nicht recht von mir, ihnen nichts zu geben.‘ Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Wenn ich diese Spende gebe, werde ich einen guten Ruf haben.‘ Jemand gibt in dem Gedanken: ‚Diese Spende veredelt und nährt den Geist.‘

3.1.97

Acht Wiedergeburten durch Geben:

3.1.98

Da gibt jemand als Erstes Asketen oder Brahmanen Spenden wie Essen, Trinken, Kleidung und Transportmittel, Kränze, Düfte und Make-up, ein Bett, ein Haus und Licht.

3.1.99

Was er auch gibt, das erwartet er zurück.

3.1.100

Er sieht einen vermögenden Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzer sich vergnügen, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen.

3.1.101

Er denkt:

3.1.102

‚Ach könnte ich doch, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter gutsituierten Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern wiedergeboren werden!‘

3.1.103

Er lässt sich bei diesem Gedanken nieder, festigt ihn und entwickelt ihn. Da er sich bei Geringerem niederlässt und es nicht weiterentwickelt, führt sein Gedanke dazu, dass er dort wiedergeboren wird.

3.1.104

Aber ich sage, das gilt nur für einen Tugendhaften, nicht für einen Tugendlosen.

3.1.105

Der Herzenswunsch eines tugendhaften Menschen wird aufgrund seiner Reinheit erfüllt.

3.1.106

Dann gibt da jemand Asketen oder Brahmanen Spenden.

3.1.107

Was er auch gibt, das erwartet er zurück.

3.1.108

Und er hat gehört:

3.1.109

‚Die Götter der vier großen Könige haben ein langes Leben, sind schön und sehr glücklich.‘

3.1.110

Er denkt:

3.1.111

‚Ach könnte ich doch, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern der vier großen Könige wiedergeboren werden!‘

3.1.112

Er lässt sich bei diesem Gedanken nieder, festigt ihn und entwickelt ihn. Da er sich bei Geringerem niederlässt und es nicht weiterentwickelt, führt sein Gedanke dazu, dass er dort wiedergeboren wird.

3.1.113

Aber ich sage, das gilt nur für einen Tugendhaften, nicht für einen Tugendlosen.

3.1.114

Der Herzenswunsch eines tugendhaften Menschen wird aufgrund seiner Reinheit erfüllt.

3.1.115

Dann gibt da jemand Asketen oder Brahmanen Spenden.

3.1.116

Was er auch gibt, das erwartet er zurück.

3.1.117

Und er hat gehört:

3.1.118

‚Die Götter der Dreiunddreißig …‘

3.1.119

‚Die Yama-Götter …‘

3.1.120

‚Die freudvollen Götter …‘

3.1.121

‚Die Götter, die das Erschaffen lieben …‘

3.1.122

‚Die Götter, die über das herrschen, was andere erschaffen, haben ein langes Leben, sind schön und sehr glücklich.‘

3.1.123

Er denkt:

3.1.124

‚Ach könnte ich doch, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern wiedergeboren werden, die über das herrschen, was andere erschaffen!‘

3.1.125

Er lässt sich bei diesem Gedanken nieder, festigt ihn und entwickelt ihn. Da er sich bei Geringerem niederlässt und es nicht weiterentwickelt, führt sein Gedanke dazu, dass er dort wiedergeboren wird.

3.1.126

Aber ich sage, das gilt nur für einen Tugendhaften, nicht für einen Tugendlosen.

3.1.127

Der Herzenswunsch eines tugendhaften Menschen wird aufgrund seiner Reinheit erfüllt.

3.1.128

Dann gibt da jemand Asketen oder Brahmanen Spenden wie Essen, Trinken, Kleidung und Transportmittel, Kränze, Düfte und Make-up, ein Bett, ein Haus und Licht.

3.1.129

Was er auch gibt, das erwartet er zurück.

3.1.130

Und er hat gehört:

3.1.131

‚Die Götter aus Brahmās Gefolge haben ein langes Leben, sind schön und sehr glücklich.‘

3.1.132

Er denkt:

3.1.133

‚Ach könnte ich doch, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern aus Brahmās Gefolge wiedergeboren werden!‘

3.1.134

Er lässt sich bei diesem Gedanken nieder, festigt ihn und entwickelt ihn. Da er sich bei Geringerem niederlässt und es nicht weiterentwickelt, führt sein Gedanke dazu, dass er dort wiedergeboren wird.

3.1.135

Aber ich sage, das gilt nur für einen Tugendhaften, nicht für einen Tugendlosen.

3.1.136

Und für einen, der frei von Gier ist, nicht für einen Gierigen.

3.1.137

Der Herzenswunsch eines tugendhaften Menschen wird erfüllt, weil er frei von Gier ist.

3.1.138

Acht Versammlungen:

3.1.139

eine Versammlung von Adligen, von Brahmanen, von Hausbesitzern, von Asketen; eine Versammlung der Götter unter den vier großen Königen; eine Versammlung der Götter unter den Dreiunddreißig; eine Versammlung von Māras; eine Versammlung von Brahmās.

3.1.140

Acht weltliche Gegebenheiten:

3.1.141

Gewinn und Verlust, Ruhm und Schande, Tadel und Lob, Glück und Schmerz.

3.1.142

Acht Dimensionen der Meisterschaft:

3.1.143

Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

3.1.144

Das ist die erste Dimension der Meisterschaft.

3.1.145

Während jemand Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

3.1.147

Das ist die zweite Dimension der Meisterschaft.

3.1.148

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, begrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

3.1.149

Das ist die dritte Dimension der Meisterschaft.

3.1.150

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, unbegrenzt, sowohl schön als auch hässlich. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

3.1.151

Das ist die vierte Dimension der Meisterschaft.

3.1.152

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz.

3.1.153

Wie eine Flachsblüte, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz.

3.1.154

Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, blau, von blauer Farbe, blauer Erscheinung, blauem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

3.1.155

Das ist die fünfte Dimension der Meisterschaft.

3.1.156

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz.

3.1.157

Wie eine Kaṇikārablüte, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz.

3.1.158

Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, gelb, von gelber Farbe, gelber Erscheinung, gelbem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

3.1.159

Das ist die sechste Dimension der Meisterschaft.

3.1.160

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz.

3.1.161

Wie eine scharlachrote Malvenblüte, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz.

3.1.162

Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, rot, von roter Farbe, roter Erscheinung, rotem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

3.1.163

Das ist die siebte Dimension der Meisterschaft.

3.1.164

Während jemand keine Form innerlich wahrnimmt, sieht er Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz.

3.1.165

Wie der Morgenstern, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Oder wie Stoff aus Varanasi, auf beiden Seiten satiniert, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz.

3.1.166

Ebenso sieht jemand, während er keine Form innerlich wahrnimmt, Formen äußerlich, weiß, von weißer Farbe, weißer Erscheinung, weißem Glanz. Wenn er sie meistert, nimmt er wahr: ‚Ich erkenne und sehe.‘

3.1.167

Das ist die achte Dimension der Meisterschaft.

3.1.168

Acht Befreiungen:

3.1.169

Man besitzt körperliche Form und sieht Formen.

3.1.170

Das ist die erste Befreiung.

3.1.171

Während man keine Form innerlich wahrnimmt, sieht man Formen äußerlich.

3.1.172

Das ist die zweite Befreiung.

3.1.173

Man ist einzig auf Schönheit ausgerichtet.

3.1.174

Das ist die dritte Befreiung.

3.1.175

Man übersteigt jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem man den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt man im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin.

3.1.176

Das ist die vierte Befreiung.

3.1.177

Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin.

3.1.178

Das ist die fünfte Befreiung.

3.1.179

Man übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin.

3.1.180

Das ist die sechste Befreiung.

3.1.181

Man übersteigt vollständig die Dimension des Nichts, tritt in die Dimension ein, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, und verweilt darin.

3.1.182

Das ist die siebte Befreiung.

3.1.183

Man übersteigt vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin.

3.1.184

Das ist die achte Befreiung.

3.1.185

Das sind die Lehren, die zu Achtergruppen zusammengestellt sind, die vom Buddha richtig erklärt wurden.

3.1.186

Ihr sollt sie alle im Chor aufsagen.

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