Gaddulabaddhasutta 2
Die Leine 2
- Language
- German
2.1
Wie ein Hund, der mit einer Leine an einen festen Pfosten oder Pflock angebunden wäre: Er würde ständig nur um diesen Pfosten oder Pflock herumlaufen und ihn umkreisen.
2.2
Ebenso hat da ein ungebildeter gewöhnlicher Mensch die Edlen nicht gesehen und ist in der Lehre der Edlen nicht bewandert und geschult. Er hat keine wahren Menschen gesehen und ist in der Lehre der wahren Menschen nicht bewandert und geschult.
2.3
Er betrachtet Form als das Selbst, das Selbst als etwas, das Form hat, Form als im Selbst oder das Selbst als in der Form.
2.4
Er betrachtet Gefühl als das Selbst …
2.5
Er betrachtet Wahrnehmung als das Selbst …
2.6
Er betrachtet Willensbildungsprozesse als das Selbst …
2.7
Er betrachtet Bewusstsein als das Selbst, das Selbst als etwas, das Bewusstsein hat, Bewusstsein als im Selbst oder das Selbst als im Bewusstsein.
2.8
Er läuft nur ständig um Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein herum und umkreist sie.
2.9
Da er das tut, ist er nicht befreit von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein. Er ist nicht befreit von Wiedergeburt, von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis.
2.10
Er ist nicht befreit vom Leiden, sage ich.
Translations (3)
- A Leash — English
- Une Laisse — French
- Povodac — sr
Linked texts (1)
- Gaddulabaddhasutta — Pāli