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Rigveda 1.6: An Indra

Der Rig-Veda aus dem Sanskrit ins Deutsche übersetzt (HOS 33–35) 1.6

Language
German

An Indra

1.6.1

Sie schirren den rötlichen Falben(?) an, der um die Feststehenden wandelt. Es leuchten die Lichter am Himmel.

1.6.2

Sie schirren seine beiden geliebten Falben an den Wagen, die auseinanderstrebenden(?), die rötlichen, mutigen, die den Herrn fahren.

1.6.3

Dem Richtlosen die Richte gebend, dem Farblosen Farbe, ihr Männer, wurdest du mit den Morgenröten zusammen geboren.

1.6.4

Dann haben sie es ja zustande gebracht, das er nach eigenem Gesetz (immer) wieder neugeboren wird, und haben sich einen opferwürdigen Namen gemacht.

1.6.5

Mit den (Opfer)leitern, die sogar das Feste erbrechen, fandest du sogar im Versteck die Kühe wieder, Indra.

1.6.6

Wie Gottverlangende, die das Lied (vortragen), so haben die Lobreden den großen, berühmten Schätzefinder hergerufen.

1.6.7

"So mögest du denn mit Indra zusammen erscheinen, mit dem Furchtlosen zusammenkommend, beide erfreulich(?) und von gleicher Schönheit."

1.6.8

Mit den untadeligen, himmlischen, bei Indra beliebten (Sänger)scharen singt der Freigebige das sieghafte (Lied).

1.6.9

Komm von dort her, du Umherziehender, oder von des Himmels Lichtreich! Ihm streben die Lobreden gemeinsam zu.

1.6.10

Wir bitten Indra um Lohn, sei es von hier oder vom Himmel, vom irdischen oder vom großen (Luft)raum.

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