Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s4.t7: 5. Ākāsānantyāyatana, Viññānānantyāyatana, Ākiñcanyāyatana und Naivasamjñānāsamjñāyatana
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s4.t7
- Language
- German
5. Ākāsānantyāyatana, Viññānānantyāyatana, Ākiñcanyāyatana und Naivasamjñānāsamjñāyatana
c8.s4.t7.1
Diese Himmelssphären sind nur ein Produkt der philosophischen Spekulation. Was man sich unter denselben zu denken hat, wird an verschiedenen Stellen des Kanons in übereinstimmender Weise dargelegt. Anguttara-Nikāya 2 S. 184 ¹) heisst es: „Der Mönch hier, der den Begriff der Formvorstellung überwunden hat, meditiert nicht mehr über den Begriff der Behinderung, den Begriff der Verschiedenheit der Objekte, indem er denkt, „der Raum ist unendlich“, der hat alsdann den Zustand der Unendlichkeit des Raumes (ākāsānañcāyatana) erreicht; wer vollständig den Zustand der Raumunendlichkeit überwunden hat, indem er denkt, „die Wahrnehmung ist unendlich“, erlangt den Zustand der Unendlichkeit des Bewusstseins (viññāṇañcāyatana); hat er den Zustand der Unendlichkeit des Bewusstseins überwunden, indem er denkt, „es gibt nichts“, erlangt den Zustand der Idee, dass es nichts gibt (ākiñcaññāyatana), und wenn er diesen Zustand vollkommen überwunden hat, erreicht den Zustand, wo es weder Denken noch Nichtdenken gibt (nevasaññānāsaññāyatana).
Linked texts (1)
- Uposathasutta — Pāli