Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s2.t15: E. Der Puṣkaradvīpa
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s2.t15
- Language
- German
E. Der Puṣkaradvīpa
c9.s2.t15.1
Der Puskara-Kontinent umgibt rings der Kāloda-Ozean und hat eine Breite von 1 600 000 Yojana ⁴). Das ringförmige Manuṣottara-Gebirge teilt den Kontinent in zwei gleich- breite Ringe. Nur die innere Ringhälfte des Kontinentes hat die geographische Anlage und Ausstattung wie der Kontinent Dhātakīkhaṇḍa. Die Breite der Iṣvākāra- und Varṣadhara- Gebirge ist die doppelte wie beim Kontinent Dhātakīkhaṇḍa, und die innere, mittlere und äussere (d. i. am Manuṣottara-Gebirge) Breite der Zonen erhält man auf die gleiche Weise wie bei jenem, indem man nämlich die Differenz der drei in Betracht kommenden Umfänge und der Summe der Breiten der sämtlichen Gebirge durch 212 (die Summe der sämtlichen Einheiten der Zonen) dividiert. Die drei Breiten der Zonen betragen demnach:
c9.s2.t15.2
⁴ Jīvābhigamasūtra Bl. 768 ff.; Lokaprakāśa S. 773 ff.; Jambūdvīpasamāsa S. 34 f.; Trailokya- dīpikā Bl. 49 b f.
c9.s2.t15.3
Die Vakṣāra- Gebirge.
c9.s2.t15.4
Einteilung von Pūrva- und Apara- videha.
c9.s2.t15.5
Erklärung des Na- mens des Konti- nentes.
c9.s2.t15.6
Dimensionen und Einteilung von Puṣkaradvīpa. Der geographische Aufbau von Puṣ- karardha.
c9.s2.t15.7
| Namen der Zonen | Äussere Breite | Mittlere Breite | Innere Breite |
| Bharata | 65 446¹⁸/₂₁₂ Yojana | 53 512¹⁹⁹/₂₁₂ Yojana | 41 578¹⁷³/₂₁₂ Yojana |
| Haimavata | 261 784⁵²/₂₁₂ " | 214 051¹⁶⁰/₂₁₂ " | 166 319⁵³/₂₁₂ " |
| Harivarṣa | 1 047 136²⁰⁸/₂₁₂ " | 856 207⁴/₂₁₂ " | 665 277¹²/₂₁₂ " |
| Videha | 4 188 547¹⁹⁶/₂₁₂ " | 3 424 828¹⁶/₂₁₂ " | 2 661 108⁴⁸/₂₁₂ " |
| Ramyaka | 1 047 136²⁰⁸/₂₁₂ " | 856 207⁴/₂₁₂ " | 665 277¹²/₂₁₂ " |
| Hairanyavata | 261 784⁵²/₂₁₂ " | 214 051¹⁶⁰/₂₁₂ " | 166 319⁵³/₂₁₂ " |
| Airāvata | 65 446¹⁸/₂₁₂ " | 53 512¹⁹⁹/₂₁₂ " | 41 578¹⁷³/₂₁₂ " |
c9.s2.t15.8
Die Höhe der Gebirge ist die gleiche wie im Jambūdvīpa. Die Dimensionen der Bergseen und Weltströme und aller damit zusammenhängender Dinge mit Ausnahme der Tiefe — nach der Trailokyadīpikā ¹) aber auch diese — sind die doppelten wie beim Kontinent Dhātakīkhaṇḍa. Die Dimensionen und Ausstattung der beiden Mandara, die die Namen Mandara (Osten) und Vidyudmālin (Westen) tragen, sind die gleichen wie in jenen. Die Länge der beiden Vidyutprabha und Gandhamādana beträgt je 1 626 116 und die der beiden Mālyavat und Saumanasa je 2 043 219 (Jambūdvīpasamāsa: 2 043 019) Yojana. Den Namen hat der Kontinent von Lotussen (padma) so gross wie Bäume, Lotusgebüschen und Lotuswäldern. In beiden Hälften stehen zwei Lotusbäume, Padmavṛkṣa und Mahāpadmavṛkṣa mit den Göttern Padma und Puṇḍarīka ²).
c9.s2.t15.9
² Jivābhigamasūtra Bl. 770b ff.; Lokaprakāśa S. 790.
c9.s2.t15.10
Schilderung des Mā- Die Höhe des Mānuṣottara-Gebirges beträgt 1721 Yojana, ausserdem hat das Fundanuṣottara-Gebirges. ment desselben eine Höhe von 430¹/₄ Yojana ³). Die Breite beträgt an der Basis 1022, in der Mitte 723 und an der Spitze 424 Yojana. Er nimmt vom Boden nach der Spitze hin gleichmässig ab und ist mit zwei Lotusterrassen und Gebüschstreifen verziert. Er ist aus Gold und trägt auf seiner Scheitelfläche nach den vier Hauptrichtungen hin Jinatempel und nach allen Haupt- und Nebenrichtungen mit Ausnahme von Südwesten und Nordwesten je drei Bergkuppen. Er hat Tore für vierzehn Ströme des Kontinents. Nur innerhalb desselben wohnen Menschen und Tiere, woher sich auch der Name Mānuṣottara erklärt. Auf ihm wohnen Suparṇa und jenseits von demselben Götter. Weltleben und Bewegung und damit alle sie bedingenden und aus ihnen resultierenden Einzelheiten, wie die Bewegungen der Himmelskörper, die Einteilung der Zeit, Feuer, Wolken und Regen, Blitz und Sturm, das Hinstreben des Wassers zum Meere, das Wachsen und Vergehen der Pflanzenwelt usw. gibt es jenseits des Mānuṣottara nicht. Hier herrscht ewige Ruhe und alle Himmelskörper behalten stets die gleiche Stellung zu einander bei. Die Herren des Gebirges sind Cakṣuṣmat und Sucakṣmat, zwei Vyantara-Götter.
c9.s2.t15.11
¹ Bl. 50a.
c9.s2.t15.12
³ Jivābhigamasūtra Bl. 772a ff., 792 ff.; Jambūdvīpasamāsa S. 35; Lokaprakāśa S. 773 ff.; Trailokyadīpikā Bl. 50a f.; Trailokyasāra Bl. 33b f.
c9.s2.t15.13
F. Der Ozean Puṣkaroda und die ihn umgebenden Kontinente und Ozeane.
c9.s2.t15.14
Den Kontinent Puṣkara umgibt der Puṣkaroda-(Pukkharoda-)Ozean, 3 200 000 Yojana breit ⁴). Sein Wasser ist sehr bekömmlich, ganz durchsichtig, edel, leicht, lieblich, dem Krystall ähnlich und gleicht dem Nektar. In ihm wohnen die beiden Gottheiten Śrīdhara und Śrīprabha. Das Meer hat seinen Namen, weil das Wasser durch Sonne und Mond wie ein Lotus glänzt.
c9.s2.t15.15
⁴ Jivābhigamasūtra Bl. 808a ff.; Lokaprakāśa S. 815 f.; Trailokyadīpikā Bl. 51a.
c9.s2.t15.16
Den Puṣkāroda-Ozean umgibt den Kontinent Varuṇīvara, mit den beiden Gottheiten Varuṇa und Varuṇaprabha, nach denen der Kontinent benannt ist ¹).
c9.s2.t15.17
Auf den Vāruṇīvara-Kontinent folgt der Varuṇoda-(Varuṇoa-)Ozean. Sein Wasser schmeckt wie Rum. Die beiden Gottheiten sind Varuṇī und Varuṇakānta.
c9.s2.t15.18
Darauf folgt der Kṣīravara-(Khīravara-)Kontinent mit den beiden Gottheiten Puṇḍarīka und Puṣpadanta.
c9.s2.t15.19
Dann kommt den Ozean Kṣīroda (Khīroa). Das Wasser desselben ist kräftigend und erquickt Körper und Sinne. Es hat gute Farbe usw. und ist sehr lieblich. Hier wohnen die Götter Vimala und Vimalaprabha.
c9.s2.t15.20
Dann folgen der Reihe nach der Ghṛtavara-(Ghayavara-)Kontinent mit den Göttern Kanaka und Kanakaprabha,
c9.s2.t15.21
Der Ghṛtoda-(Ghao-)Ozean mit den Göttern Kānta und Sukānta,
c9.s2.t15.22
Der Kṣodavara-(Khoavara-)Kontinent mit den Göttern Suprabha und Mahāprabha, und der Kṣododa-(Khodoa-)Ozean mit den Göttern Puṇyabhadra und Maṇibhadra.
c9.s2.t15.23
Der Kontinent N a n d ī ś v a r a d v ī p a.
c9.s2.t15.24
Auf dem Kontinent Nandīśvaradvīpa ²) liegen nach den vier Hauptrichtungen der Wind- Beschreibung der rose hin vier Añjana-Berge aus Antimon. In der Reihenfolge von Norden nach Süden haben Añjana-Berge. sie die Namen Devaramaṇa, Nityoddyota, Svayamprabha und Ramaṇīyaka ³). Ihre Höhe über dem Erdboden beträgt 84 000 Yojana, ausserdem liegen noch 1000 Yojana unter demselben. Ihre Breite beträgt am Erdboden 10 000, an der Spitze 1000 Yojana ⁴), nach anderer Anschauung stimmt auch diese mit der Breite der äusseren Mandara überein ⁵).
c9.s2.t15.25
Auf der Gipfelfläche jedes Berges liegt je ein Tempel ⁶) (siddhāyatana). Diese haben Beschreibung der eine Höhe von 72, eine Länge von 100 und eine Breite von 50 Yojana mit vielen hundert Tempel auf der Säulen. Nach den vier Himmelsrichtungen hin haben dieselben vier Tore, 16 Yojana hoch Gipfelfläche der- und je 8 Yojana breit und tief. Sie führen den Namen Deva, Asura, Nāga und Suparṇa in selben. der Reihenfolge von Osten nach Süden und werden von gleichnamigen Gottheiten bewohnt, die eine Lebensdauer von einem Palyopama haben. In der Mitte der Tempel stehen Edelsteinsockel, 16 Yojana lang und breit und 8 Yojana hoch. Auf denselben stehen Altäre (devacchandaka), ebenfalls aus Edelstein und auf jedem je 108 Standbilder der Jina in ihrer natürlichen Grösse mit ihrer Umgebung.
c9.s2.t15.26
Vor den vier Toren der Tempel liegen vier Vorhallen (mukhamanḍapa), je 100 Yo- Die Umgebung jana lang, 50 Yojana breit und 16 Yojana hoch. Diese Hallen haben nach den vier Haupt- der Tempel.
c9.s2.t15.27
1) Jīvābhigamasūtra Bl. 811 a ff. usw.; Lokaprakāśa S. 464 ff., 816 ff.
2) Jīvābhigamasūtra Bl. 822 b ff.; Sthānāṅga Bl. 264 a; Jambūdvīpasamāsa S. 35 f.; Lokaprakāśa S. 819 ff.; Trailokyadīpikā Bl. 51 a ff.; Trailokyasāra Bl. 60 a.
3) Lokaprakāśa S. 820.
4) Jīvābhigamasūtra Bl. 829 a; Sthānāṅga Bl. 264 a.
5) Lokaprakāśa S. 821; Jambūdvīpasamāsa S. 35.
6) Jīvābhigamasūtra Bl. 830 a ff.; Sthānāṅga Bl. 264 b ff.; Jambūdvīpasamāsa S. 35 f.; Lokaprakāśa S. 827 ff.
c9.s2.t15.28
richtungen wieder vier Tore in denselben Dimensionen wie die Tempeltore. Vor jeder Vorhalle liegt wieder je eine Schauhalle (prekṣāgṛhamaṇḍapa). In deren Mitte liegen akṣapāta-ka (?), und in der Mitte von diesen Sockel aus Edelstein, je 8 Yojana lang und breit und 4 Yojana hoch. Auf diesen Sockeln stehen Thronsessel. Die Schauhallen sind mit den 8 Maṅgala: Svastika usw. geschmückt. Vor jeder Schauhalle liegt ein Sockel aus Edelstein, je 16 Yojana lang und breit, und auf demselben liegt je ein Caityastūpa (Reliquienhügel), je 16 Yojana lang und breit und etwas mehr als 16 Yojana hoch. Vor jedem Caityastūpa liegen nach den vier Himmelsrichtungen wiederum vier Sockel aus Edelstein, je 8 Yojana breit und lang und 4 Yojana hoch. Auf ihnen stehen Standbilder der Jina, je 500 Yojana hoch, das Gesicht dem Stūpa zugewandt. Im Osten steht Ṛṣabha, im Süden Vardhamāna, im Westen Candrānana und im Norden Variṣeṇa.
c9.s2.t15.29
Ferner liegt vor jedem Caityastūpa je 1 Edelsteinsockel, 16 Yojana lang und breit und 8 Yojana hoch. Auf demselben steht ein Caitya-Baum, 8 Yojana hoch, 1/2 Yojana tief; der Stamm ist 2 Yojana hoch und 1/2 Yojana dick. Diese Caitya-Bäume tragen je 8 Maṅgala: wie die eben erwähnten, Mahendradhvaja, je 64 Yojana hoch, 1 Yojana tief und 1 Yojana breit. Auf jedem von diesen stehen die 8 Maṅgala.
c9.s2.t15.30
Die Nandā-Seen. Nach den vier Hauptrichtungen der Añjana-Berge liegen je 100 000 Yojana von denselben entfernt vier Seen, Nandā genannt, voll klaren Wassers, in denen aber kein lebendes Wesen existiert. Diese haben eine Länge von 100 000 Yojana, eine Breite von 50 000 und eine Tiefe von 1000 Yojana. Nach anderen Angaben betragen Länge und Breite je 100 000 Yojana ¹), die Tiefe aber nur 10 Yojana. Die Namen der Seen sind in der Reihenfolge von Osten nach Süden nach den Angaben des Jīvābhigamasūtra ²) und Sthānāṅga ³), des Nandīśvarastava ⁴), Nandīśvarakalpa ⁵) und Jambūdvīpasamāsa ⁶) der Trailokyādīpikā ⁷) folgende:
c9.s2.t15.31
¹ Jambūdvīpasamāsa S. 36.
c9.s2.t15.32
² Bl 840 f.
c9.s2.t15.33
⁴ Erwähnt Lokaprakāśa S. 824.
c9.s2.t15.34
⁵ S. 36.
c9.s2.t15.35
⁶ Bl. 51 b.
c9.s2.t15.36
| | Jīvābhigamasūtra, Sthānāṅga | Nandīśvarastava, Nandīśvarakalpa, Jambūdvīpasamāsa | Trailokyādīpikā | |
| 1 | Nandottarā (ts.) ⁷) | Nandīṣeṇā | Nandā | |
| 2 | Nandā (ts.) ³) | Amoghā | Nandavatī | |
| 3 | Ānandā (Āṇandā) | Gostūpā | Nandottarā | Osten |
| 4 | Nandivardhanā (ºvaddhanā) | Sudarśanā | Nandīṣeṇā | |
| 5 | Bhadrā (Bhaddā) | Nandottarā | Arajā | |
| 6 | Viśālā (Visālā) | Nandā | Virajā | |
| 7 | Kumudā (Kumuā) | Sunandā | Gataśokā | Süden |
| 8 | Puṇḍarīkiṇī (Puṇḍarīgiṇī) | Nandivardhanā (Jambūdvīpas.: Nandīº) | Vitaśokā | |
c9.s2.t15.37
³ Bl. 266 b ff.
c9.s2.t15.38
⁷ Sthānāṅga: umgekehrte Reihenfolge.
c9.s2.t15.39
| | Jivābhigamasūtra, Sthānāṅga | Nandiśvarastava, Nandīśvarakalpa, Jambūdvīpasamāsa | Trailokyadīpikā |
| 9 | Nandiseṇā (Nandiseṇā) | Bhadrā | Vijayā |
| 10 | Amoghā (Amohā) | Viśālā | Vaijayantikā |
| 11 | Gostūpā (Gothūbhā) | Kumudā | Jayantikā |
| 12 | Sudarśanā (Sudaṃsaṇā) | Puṇḍarīkiṇī | Aparājitā |
| | | | |
| 13 | Vijayā (ts.) | Vijayā | Ramyā |
| 14 | Vaijayantī (ts.) | Vaijayantī | Ramaṇī |
| 15 | Jayantī (ts.) | Jayantī | Suprabhā |
| 16 | Aparājitā (Aparajiā) | Aparājitā | Sarvatobhadrā |
c9.s2.t15.40
Jeder See hat nach den vier Hauptrichtungen hin je einen Wald, 1000 Yojana lang und 500 (Trailokyadīpikā: 50 000 ¹)) Yojana breit. Die Anzahl der Wälder beträgt also im ganzen 64. Im Osten liegt stets ein Aśoka-Wald, im Süden ein Saptaparṇa-Wald, im Westen ein Campaka-Wald und im Norden ein Āmra-(Trailokyadīpikā: Cūta- ¹))Wald. Nach der Trailokyadīpikā ¹) stehen in der Mitte derselben je drei Sockel, auf deren Spitze sich Caitya-Bäume erheben. Am Fusse dieser Bäume stehen nach den Hauptrichtungen hin Standbilder der Jina, die von Göttern und Dämonen verehrt werden. Mit dem achten Tage der hellen Monatshälfte der Monate Āṣāḍha, Ūrja und Tapasya beginnend, halten die Götter (Tridaśeśvara) eine achttägige Verehrung.
c9.s2.t15.41
¹ Bl. 52a.
c9.s2.t15.42
In der Mitte der Seen liegen Dadhimukha-Berge ²) aus Beryll, 64 000 (Trailokyadīpikā: 10 000) Yojana hoch, 1000 Yojana tief, 10 000 (Samavāyāṅga ³): 64 000) Yojana breit, in der Form von Säulen. Auf ihrer Spitze liegen Tempel wie auf den Añjana-Bergen.
c9.s2.t15.43
² Jivābhigamasūtra Bl. 841 a ff.; Sthānāṅga Bl. 267; Jambūdvīpasamāsa S. 36.
c9.s2.t15.44
³ Nach Angabe des Lokaprakāśa.
c9.s2.t15.45
Nach den Zwischengegenden liegen vier Ratikara-Berge, 10 000 Yojana hoch und breit und 1 Yojana tief, aus Edelstein. Diese Berge umgeben nach den vier Himmelsrichtungen hin vier Residenzen, die von den Hauptgemahlinnen des Śakra und Īśāna bewohnt werden. Die südlichen gehören dem Śakra, die nördlichen dem Īśāna. Die Residenzen haben die Grösse des Jambūdvīpa und liegen je 100 000 Yojana voneinander entfernt. Die Namen derselben und der sie bewohnenden Göttinnen sind nach der Lehre der Śvetāmbara in der Reibenfolge von Osten nach Süden folgende ⁴):
c9.s2.t15.46
⁴ Jivābhigamasūtra comm. S. 844 a f.; Jambūdvīpasamāsa S. 36; Lokaprakāśa S. 835; Sthānāṅga Bl. 268 b f.
c9.s2.t15.47
| | | Namen der Residenzen | Namen der Göttinnen |
| Īśāna | Nordosten | Nandottarā (ts.) | Kṛṣṇā (Kaṇhā) |
| | | Nandā (ts.) | Kṛṣṇarājī (Sthānāṅga: Rāī) |
| | | Uttarakurā (Jambūdvīpas.: ºru) | Jamū (Sthānāṅga, Jambūdvīpas.: Rāmā) |
| | | Devakurā (Jambūdvīpas.: ºru) | Rakṣitā (Sthān., Jambūdvīpas.: Rāmarakṣitā) |
c9.s2.t15.48
Die die Seen umgebenden Wälder.
c9.s2.t15.49
Die Dadhimukha-Gebirge.
c9.s2.t15.50
Die Ratikara-Gebirge und die Residenzen der Hauptgemahlin des Śakra und Īśāna.
c9.s2.t15.51
| | Namen der Residenzen | Namen der Göttinnen |
| **Śakra** | **Südosten** ⎧ Sumanas (Sumanā, Jambūdvīpas.: Sujātā) Saumanasā (Somaṇasā) Arcinmālī (Accimālī, Jambūdvīp.: Arcirm°) Manoramā (Maṇoramā, Jamb.: Prabhākarā) | Padmā (Paumā) Śivā (Sivā) Somā (Sthānāṅga, Jambūdvīpas.: Śuci, Sui) Añjūkā (Añjūā, Jambūdvīpas.: Añjanā) |
| | **Südwesten** ⎧ Bhūtā (Sthānāṅga: Cūā) Bhūtāvatamsā (Sthānāṅga: Cūavadimsā) Gostūpā (Gothūbhā) Sudarśanā (Sudamsaṇā) | Amalā (ts.) Apsaras (Accharā, Jambūdvīpas.: Apsarā) Navamikā (Navamiā, Jambūdvīp.: Rohiṇī) Rohiṇī (Jambūdvīpas.: Navamī) |
| | **Īśāna** **Nordwesten** ⎧ Ratnā (Rayaṇā) [°occhrayā) Ratnoccayā (Rayaṇoccayā, Jambūdvīpas.: Sarvaratnā (Sarvarayaṇā) Ratnasamcayā (Rayaṇasamcayā) | Ratnavasu (Sthānāṅga, Jambūdvīp.: Vasu) Vasuprāptā (Vasuguttā, Jamb.: Vasumitrā) Vasumitrā (Vasumittā, Jamb.: Vasubhāgā) Vasumdharā (ts.) |
c9.s2.t15.52
Die Beherrscher des Kontinentes sind die beiden Götter Kailāsa (Kelāsa) und Hari-vāhana ¹), nach den Digambara Śuddhaprabha und Mahāprabha ²), mit einer Lebensdauer von einem Palyopama.
c9.s2.t15.53
Der Nandiśvaroda-Ozean und die weiteren Kontinente und Meere. Den Nandiśvara-Kontinent umgibt der Nandiśvaroda-Ozean mit den beiden Göttern Sumana und Sumanasa ³). Es folgen dann der Reihe nach der Aruṇadvīpa mit den beiden Göttern Aśoka und Vitāśoka, Der Aruṇa-Ozean mit den Göttern Subhadra und Sumanobhadra, Der Aruṇavara-Kontinent mit den Göttern Aruṇavarabhadra und Aruṇavara-mahābhadra, Der Aruṇavara-Ozean mit den Göttern Aruṇavara und Aruṇamahāvara, Der Aruṇavarāvabhāsa-Kontinent mit den Göttern Aruṇavarāvabhāsabhadra und Aruṇavarāvabhāsamahābhadra, und Der Aruṇavarāvabhāsa-Ozean mit den Göttern Aruṇavarāvabhāsavara und Aruṇa-varāvabhāsamahāvara.
c9.s2.t15.54
Der Kontinent Kuṇḍaladvīpa. Der Kuṇḍala-Kontinent ⁴) wird in ähnlicher Weise wie der Puṣkara-Kontinent durch das ringförmige Kuṇḍala-Gebirge in zwei gewaltige Landringe eingeteilt. Nach den Angaben der Śvetāmbara beträgt die Höhe 42 000 und die Tiefe 1000 Yojana, die Breite ist die gleiche
c9.s2.t15.55
1) Jīvābhigamasūtra S. 844 b. 2) Trailokyādīpikā Bl. 52 a.
3) Jīvābhigamasūtra Bl. 845 a ff. usw.
4) Lokaprakāśa S. 839 f.; Trailokyādīpikā Bl. 52 a f.; Trailokyasāra Bl. 60 a. Das Jīvābhigama-sūtra macht keine besonderen Angaben.
c9.s2.t15.56
wie beim Mānuṣottara-Gebirge. Nach den vier Hauptrichtungen liegen vier Tore und vier Jina-Tempel. An der Innenseite des Kuṇḍala-Gebirges liegen im Norden und Süden je vier Berge, die die Namen Somaprabha, Yamaprabha, Vaiśramaṇaprabha und Varuṇaprabha tragen und in Form und Grösse den Ratikara-Gebirgen des Nandīśvara-Kontinentes gleichen. Jeden Berg umlagern nach den vier Himmelsrichtungen vier Städte, die die Grösse des Jambūdvīpa haben. Die 16 südlichen Städte gehören den Lokapāla des Śakra und die 16 nördlichen denen des Īśāna. Die südlichen haben die gleichen Namen wie die nördlichen. Die Namen derselben sind folgende ¹):
c9.s2.t15.57
¹ Lokaprakāśa S. 840.
c9.s2.t15.58
| Die Städte des Somaprabha | Die Städte des Yamaprabha | Die Städte des Vaiśramaṇaprabha | Die Städte des Varuṇaprabha |
| Somā | Viśālā | Acalamadvā | Varuṇā |
| Somaprabhā | Ativiśālā | Samatkasā | Varuṇaprabhā |
| Śivaprākārā | Śayyaprabhā | Kuberikā | Kumudā |
| Nalinā | Amṛtā | Dhanaprabhā | Puṇḍarīkiṇī |
c9.s2.t15.59
Nach den Angaben der Trailokyadīpikā ²) ist das Kuṇḍala-Gebirge aus geschmiedetem Gold. Seine Höhe beträgt 75 000 Yojana, der Durchmesser am Fuss beträgt 10 220 und der an der Spitze 4240 Yojana. Nach den Haupt- und Nebenrichtungen liegen auf demselben 8 Bergkuppen, dazwischen stehen Jinatempel. Die Höhe der Kuppen beträgt 500, ihr Durchmesser beträgt an der Basis ebenfalls 500 und an der Spitze 250 Yojana.
c9.s2.t15.60
² Bl. 52 a f.
c9.s2.t15.61
Die Gottheiten des Kontinentes sind nach den Śvetāmbara Kuṇḍalabhadra und Kuṇḍalamahābhadra. Dann folgen der Kuṇḍala-Ozean mit den Gottheiten Cakṣus und Mahācakṣus, Der Kuṇḍalavara-Kontinent mit den Gottheiten Kuṇḍalavarabhadra und Kuṇḍalavaramahābhadra, Der Kuṇḍalavara-Ozean mit den Gottheiten Kuṇḍalavara und Kuṇḍalavaramahāvara, Der Kuṇḍalavarāvabhāsa-Kontinent mit den Gottheiten Kuṇḍalavarāvabhāsabhadra und Kuṇḍalavarāvabhāsamahābhadra, Der Kuṇḍalavarāvabhāsa-Ozean mit den Gottheiten Kuṇḍalavarāvabhāsavara und Kuṇḍalavarāvabhāsamahāvara, Der Śaṅkha-Kontinent, Der Śaṅkha-Ozean, Der Śaṅkkavara-Kontinent, Der Śaṅkhavara-Ozean, Der Śaṅkhavarāvabhāsa-Kontinent, Der Śaṅkhavarāvabhāsa-Ozean.
c9.s2.t15.62
Der Kontinent Rucakadvīpa.
c9.s2.t15.63
Durch den Kontinent Rucakadvīpa zieht sich in gleicher Weise wie durch den Kontinent Kuṇḍaladvīpa ein ringförmiges Gebirge, das Rucaka-Gebirge ³). Dasselbe hat nach den Anschauungen der Śvetāmbara eine Höhe von 84 000 Yojana und eine Breite von 10 022 Yojana an der Basis, 7023 Yojana in der Mitte und 4024 Yojana an der Spitze.
c9.s2.t15.64
³ Lokaprakāśa S. 842 ff.; Trailokyadīpikā Bl. 52 b. Das Jīvābhigamasūtra macht keine besonderen Angaben.
c9.s2.t15.65
Auf demselben liegen nach den vier Himmelsrichtungen hin vier Tempel, in ihrem Äusseren denen des Nandīśvara-Kontinentes ähnlich. Zu beiden Seiten jedes Tempels liegen je vier Bergkuppen, und diese 32 Kuppen werden von ebensovielen Dikkumārikā bewohnt. Die Namen der Bergkuppen und der Gottheiten sind nach dem Sthānāṅga ¹) folgende:
c9.s2.t15.66
¹ Bl. 500 b f.
c9.s2.t15.67
| | Namen der Bergkuppen | Namen der Gottheiten |
| 1 | Riṣṭa (Riṭṭha) | Nandottarā (Nanduttarā) |
| 2 | Tapanīya (Tavaṇijja) | Nandā (ts.) |
| 3 | Kāñcana (Kañcaṇa) | Ānandā (Āṇaṇdā) |
| 4 | Rajata (Rayaya) | Nandivardhanā (Nandivaḍḍhaṇā) |
| 5 | Diksvastika (Disāsovacchia) | Vijayā (ts.) |
| 6 | Pralamba (Palamba) | Vaijayantī (Vejayantī) |
| 7 | Añjana (Añjaṇa) | Jayantī (ts.) |
| 8 | Añjanapulaka (Añjaṇapulaya) | Aparājitā (Aparājīā) |
| 1 | Kanaka (Kaṇaya) | Samāhārā (ts.) |
| 2 | Kāñcana (Kañcaṇa) | Supratijñā (Suppaiṇṇā) |
| 3 | Padma (Pauma) | Suprabuddhā (Suppabuddhā) |
| 4 | Nalina (Naliṇa) | Yaśodharā (Jasoharā) |
| 5 | Śaśin (Sasi) | Lakṣmīvatī (Lacchivaī) |
| 6 | Divākara (ts.) | Śeṣavatī (Sesavaī) |
| 7 | Vaiśrāmaṇa (Vesamaṇa) | Citraguptā (Cittaguttā) |
| 8 | Vaiḍūrya (Verulia) | Vasumdharā (ts.) |
| 1 | Svastika (Socchia) | Ilādevī (ts.) |
| 2 | Amogha (Amoha) | Surādevī (ts.) |
| 3 | Himavat (Himavanta) | Pṛthivī (Puḍhavī) |
| 4 | Mandara (ts.) | Padmāvatī (Paumāvaī) |
| 5 | Rucaka (Ruaga) | Ekanāśā (Egaṇāsā) |
| 6 | Rucakottama (Ruaguttama) | Navamikā (Navamiā) |
| 7 | Candra (Canda) | Sītā (Sīā) |
| 8 | Sudarśana (Sudamsana) | Bhadrā (Bhaddā) |
| 1 | Ratna (Rayaṇa) | Alambusā (ts.) |
| 2 | Ratnoccaya (Rayaṇuccaya) | Mitrakeśī (Mittakesī) |
| 3 | Sarvaratna (Sarvarayaṇa) | Puṇḍarīkiṇī (Puṇḍarīgiṇī) |
| 4 | Ratnasamcaya (Rayaṇasamcaya) | Vāruṇī (ts.) |
| 5 | Vijaya (ts.) | Āśā (Āsā) |
| 6 | Vaijayanta (Vejayanta) | Sarvagā (Savvagā) |
| 7 | Jayanta (ts.) | Śrī (Sirī) |
| 8 | Aparājita (Aparājia) | Hrī (Hirī) |
c9.s2.t15.68
Die Göttinnen haben eine Lebensdauer von einem Palyopama.
c9.s2.t15.69
Nach den Angaben der Digambara ¹) hat der ringförmige Rucaka-Berg eine Höhe und eine an der Basis und an der Spitze gleichmässige Breite von 84 000 Yojana. Nach den vier Himmelsrichtungen liegen vier Jina-Tempel und je fünf Bergkuppen, die je 500 Yojana breit und hoch sind.
c9.s2.t15.70
¹ Trailokyadīpikā Bl. 52b.
c9.s2.t15.71
Die den Kontinent beherrschenden Gottheiten sind nach dem Śvetāmbara Sarvārka und Manorama ²).
c9.s2.t15.72
² Jīvābhigamasūtra Bl. 480a com.
c9.s2.t15.73
Es folgen dann der Reihe nach folgende Meere und Kontinente: Der Rucaka-Ozean mit den Göttern Sumanas und Saumanasa, Der Rucakavara-Kontinent mit den Göttern Rucakavarabhadra und Rucakavaramahābhadra, Der Rucakavara-Ozean mit den Göttern Rucakavara und Rucakamahāvara, Der Rucakavārāvabhāsa-Kontinent mit den Göttern Rucakavārāvabhāsabhadra und Rucakavārāvabhāsamahābhadra, Der Rucakavārāvabhāsa-Ozean mit den Göttern Rucakavārāvabhāsavara und Rucakavārāvabhāsamahāvara, Der Hārava-Kontinent mit den Göttern Hārabhadra und Hāramahābhadra, Der Hārava-Ozean mit den Göttern Hāravara und Hāramahāvara, Der Hāravāra-Kontinent mit den Göttern Hāravārabhadra und Hāravāramahābhadra, Der Hāravāra-Ozean mit den Göttern Hāravara und Hāramahāvara, Der Hāravārāvabhāsa-Kontinent mit den Göttern Hāravārāvabhāsabhadra und Hāravārāvabhāsamahābhadra, Der Hāravārāvabhāsa-Ozean mit den Göttern Hāravārāvabhāsavara und Hāravārāvabhāsamahāvara, Der Ardhahāra-Kontinent mit den Göttern Ardhahārabhadra und Ardhahāramahābhadra, Der Ardhahāra-Ozean mit den Göttern Ardhahāravara und Ardhahāramahāvara, Der Ardhahāravāra-Kontinent mit den Göttern Ardhahāravārabhadra und Ardhahāravāramahābhadra, Der Ardhahāravāra-Ozean mit den Göttern Ardhahāravara und Ardhahāravāramahāvara, Der Ardhahārāvabhāsa-Kontinent mit den Göttern Ardhahārāvabhāsabhadra und Ardhahārāvabhāsamahābhadra, Der Ardhahārāvabhāsa-Ozean mit den Göttern Ardhahārāvabhāsavara und Ardhahārāvabhāsamahāvara, Der Kanakāvali-Kontinent mit den Göttern Kanakāvalibhadra und Kanakāvalimahābhadra, Der Kanakāvali-Ozean mit den Göttern Kanakāvalivara und Kanakāvalimahāvara, Der Kanakāvalivara-Kontinent mit den Göttern Kanakāvalivarabhadra und Kanakāvalivaramahābhadra, Der Kanakāvalivara-Ozean mit den Göttern Kanakāvalivara und Kanakāvalivarāmahāvara, Der Kanakālivarāvabhāsa-Kontinent mit den Göttern Kanakālivarāvabhāsabhadra und Kanakālivarāvabhāsamahābhadra,
c9.s2.t15.74
Der Kanakālivarāvabhāsa-Ozean mit den Göttern Kanakālivarāvabhāsavara und Kanakālivarāvabhāsamahābhara,
c9.s2.t15.75
Der Ratnāvali-Kontinent mit den Göttern Ratnāvalibhadra und Ratnāvalimahābhadra, Der Ratnāvali-Ozean mit den Göttern Ratnāvalivara und Ratnāvalimahābhara, Der Ratnāvalivara-Kontinent mit den Göttern Ratnāvalivarabhadra und Ratnāvalivaramahāvara,
c9.s2.t15.76
Der Ratnāvalivara-Ozean mit den Göttern Ratnāvalivara und Ratnāvalivaramahāvara, Der Ratnāvalivarāvabhāsa-Kontinent mit den Göttern Ratnāvalivarāvabhāsabhadra und Ratnāvalivarāvabhāsamahābhadra,
c9.s2.t15.77
Der Ratnāvalivarāvabhāsa-Ozean mit den Göttern Ratnāvalivarāvabhāsavara und Ratnāvalivarāvabhāsamahābhara,
c9.s2.t15.78
Der Muktāvali-Kontinent mit den beiden Göttern Muktāvalibhadra und Muktāvalimahābhadra,
c9.s2.t15.79
Der Muktāvali-Ozean mit den beiden Göttern Muktāvalivara und Muktāvalimahāvara, Der Muktāvalivara-Kontinent mit den beiden Göttern Muktāvalivarabhadra und Muktāvalivaramahābhadra,
c9.s2.t15.80
Der Muktāvalivara-Ozean mit den beiden Göttern Muktāvalivara und Muktāvalivaramahāvara,
c9.s2.t15.81
Der Muktāvalivarāvabhāsa-Kontinent mit den beiden Göttern Muktavalivarāvabhāsabhadra und Muktāvalivarāvabhāsamahābhadra,
c9.s2.t15.82
Der Muktāvalivarāvabhāsa-Ozean mit den beiden Göttern Muktāvalivarāvabhāsavara und Muktāvalivarāvabhāsamahāvara,
c9.s2.t15.83
Der Ājina-Kontinent mit den beiden Göttern Ājinabhadra und Ājinamahāvara, Der Ājina-Ozean mit den beiden Göttern Ājinavara und Ājinamahāvara, Der Ājinavara-Kontinent mit den beiden Göttern Ājinavarabhadra und Ājinavaramahābhadra,
c9.s2.t15.84
Der Ājinavara-Ozean mit den beiden Göttern Ājinavara und Ājinavaramahāvara, Der Ājinavarāvabhāsa-Kontinent mit den Göttern Ājinavarāvabhāsabhadra und Ājinavarāvabhāsamahābhadra,
c9.s2.t15.85
Der Ājinavarāvabhāsa-Ozean mit den Göttern Ājinavarāvabhāsavara und Ājinavarāvabhāsamahāvara,
c9.s2.t15.86
Der Sūrya-Kontinent mit den Göttern Sūryabhadra und Sūryamahābhadra, Der Sūrya-Ozean mit den Göttern Sūryavara und Sūryamahāvara, Der Sūryavara-Kontinent mit den Göttern Sūryavarabhadra und Sūryavaramahābhadra,
c9.s2.t15.87
Der Sūryavara-Ozean mit den Göttern Sūryavara und Sūryavaramahāvara, Der Sūryavarāvabhāsa-Kontinent mit den Göttern Sūryavarāvabhāsabhadra und Sūryavarāvabhāsamahābhadra,
c9.s2.t15.88
Der Sūryavarāvabhāsa-Ozean mit den Göttern Sūryavarāvabhāsavara und Sūryavarāvabhāsamahāvara,
c9.s2.t15.89
Der Deva-Kontinent mit den Göttern Devabhadra und Devamahābhadra, Der Deva-Ozean mit den Göttern Devavara und Devamahāvara, Der Nāga-Kontinent mit den Göttern Nāgabhadra und Nāgamahābhadra, Der Nāga-Ozean mit den Göttern Nāgavara und Nāgamahāvara, Der Yakṣa-Kontinent mit den Göttern Yakṣabhadra und Yakṣamahābhadra, Der Yakṣa-Ozean mit den Göttern Yakṣavara und Yakṣamahāvara, Der Bhūta-Kontinent mit den Göttern Bhūtabhadra und Bhūtamahābhadra, Der Bhūta-Ozean mit den Göttern Bhūtavara und Bhūtamahāvara, Der Svayambhūramaṇa-Kontinent mit den Göttern Svayambhūbhadra und Svayambhūmahābhadra, Der Svayambhūramaṇa-Ozean mit den Göttern Svayambhūvara und Svayambhūmahāvara.
c9.s2.t15.90
Die Kontinente Nandīśvara bis Svayambhūramaṇa haben Seen, die mit Milch (kṣīra) gefüllt sind. Die auf ihnen liegenden Gebirge sind von Diamant. Die Ozeane Nandīśvara bis Bhūta enthalten Zuckersaft (ikṣurasa). Das Wasser des Svayambhūramaṇa-Ozeans ist das gleiche wie das des Puṣkaroda-Ozeans. Lavaṇa-, Kāḷoda- und Svayambhūramaṇa-Ozean enthalten viele Fische und Schildkröten ¹).
c9.s2.t15.91
¹ Jīvābhigamasūtra Bl. 863a; Jambūdvīpasamāsa S. 35; Trailokyadīpikā Bl. 53a; Trailokyasāra Bl. 33b.
c9.s2.t15.92
Die Kontinente Jambūdvīpa bis Sūryarāvabhāsa und die Ozeane Lavaṇoda bis Sūryarāvabhāsa sind je unendlich an Zahl, d. h. ihre Namen wiederholen sich immer wieder, von den übrigen, also äussersten Kontinenten und Ozeanen gibt es nur je einen.
c9.s2.t15.93
Nach der Trailokyadīpikā ²) folgen auf den Rucakadvīpa die Kontinente Bujagadvīpa, Kuśadvīpa, Krauñcadvīpa, Manahśilādvīpa, Haritāla, Saindura, Syāmāṅka, Añjanaka, Himgula, Rūpyaka, Sauvarṇadvīpa, Vajradvīpa, Vaiḍūryadvīpa, Bhūtadvīpa, Yakṣadvīpa, Devadvīpa und Indrakadvīpa, durch gleichnamige Ozeane voneinander getrennt. Die Anzahl der Kontinente und Meere ist unzählbar. Der Svayambhūramaṇa-Kontinent und der ihn umschliessende Svayambhūramaṇa-Ozean sind die äussersten. Auf dem ersteren liegt ein Gebirge mit Namen Svayamprabha in Kreisform. Jenseits desselben sind die Zustände wie in einem Karma-Lande.
c9.s2.t15.94
² Bl. 52b f.
Cites (7)
- Ṭhāṇaṃga — Sudharman, Ardhamāgadhī Prakrit
- Jīvājīvābhigama — Ardhamāgadhī Prakrit
- Tiloyasāra — Nemicandra Siddhāntacakravartin, Śaurasenī Prakrit
- Samavāyaṃga — Sudharman, Ardhamāgadhī Prakrit
- Saṃgahaṇīrayaṇa — Śrīcandrasūri, Māhārāṣṭrī Prakrit
- Lokaprakāśa — Kṣemendra, Sanskrit
- Nandīśvarakalpa — Jinaprabhasūri, Sanskrit