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Geschichte der indischen Litteratur v1.c6: Über die Aussprache indischer Namen und Ausdrücke

Geschichte der indischen Litteratur v1.c6

Language
German

Über die Aussprache indischer Namen und Ausdrücke

v1.c6.1

Vokale. Man spreche ṛ als vokalischen r-Laut wie das tschechische vokalisierte r oder wie r in »Bäck'r«. Im Sanskrit (nicht im Prākrit) sind e und o immer lang wie in »beten« und »Sohn« zu sprechen.

v1.c6.2

Palatale. Man spreche c ungefähr wie tsch in »klatschen« oder wie ch im englischen »child«; j wie dsch oder wie englisches j in »just«.

v1.c6.3

Die Zerebralen ṭ, ṭh, ḍ, ḍh, ṇ werden wie t, th, d, dh, n im Englischen gesprochen, indem die Zungenspitze nach dem Gaumendach auf- und zurückgebogen wird.

v1.c6.4

Halbvokale. Man spreche y wie deutsches j in »jeder«, und v wie w in »wissen«.

v1.c6.5

Zischlaute. Man spreche š palatal wie slavisches š oder wie französisches j in »jeu«, ṣ zerebral wie sch im deutschen »schon«.

v1.c6.6

Nasale. Man spreche gutturales ṅ wie n in »klingen«, palatales ñ wie das mouillierte n im französischen »montagne« und ṃ wie auslautendes französisches n in »Jean«.

v1.c6.7

Die Aspiraten kh, gh, ch, jh u. s. w. sind mit nachstürzendem Hauch zu sprechen, z. B. kh wie in »Backhuhn«, ph wie in »Klapphorn«, th wie in »Bethaus« u. s. w.

v1.c6.8

Der Hauchlaut ḥ ist wie ein deutsches h mit leisem Nachklang des vorausgehenden Vokals zu sprechen, z. B. devaḥ wie devaḥ(a).

v1.c6.9

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