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Mahapadanasutta 3.2

Die große Lehrrede über hinterlassene Spuren 3.2

Language
German

3.2.1

Und es fielen ihm diese Strophen ein, die ihm weder aus übernatürlicher Quelle eingegeben wurden, noch hatte er sie zuvor gehört:

3.2.2

‚Ich habe hart gekämpft, um das zu verstehen.

3.2.3

Genug damit, es zu erklären!

3.2.4

Die, die in Gier und Hass verstrickt sind,

3.2.5

können diese Lehre nicht wirklich verstehen.

3.2.6

Sie geht gegen den Strom, ist subtil,

3.2.7

tiefgründig, verborgen und sehr fein.

3.2.8

Die von Gier besessen sind, können nicht sehen,

3.2.9

denn sie sind von einer Masse von Dunkelheit ummantelt.‘

3.2.10

Und als der Buddha Vipassī so nachdachte, neigte sein Geist dazu, untätig zu bleiben, nicht dazu, den Dhamma zu lehren.

3.2.11

Da dachte ein gewisser Großer Brahmā, der den Gedankengang des Buddha Vipassī erkannte:

3.2.12

‚O Gott! Die Welt ist verloren, die Welt geht unter! Denn der Geist Vipassīs des Gesegneten, des Vollendeten, des vollkommen erwachten Buddha neigt dazu, untätig zu bleiben, nicht dazu, den Dhamma zu lehren.‘

3.2.13

Und so leicht, wie ein kräftiger Mensch den Arm strecken oder beugen würde, verschwand er aus der Brahmāwelt und erschien wieder vor dem Buddha Vipassī.

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