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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t10.1

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t10.1

Language
German

c7.s2.t10.1

In Bhārata folgen einander die vier Weltalter oder Yuga¹): Kṛta-, Tretā-, Dvāpara- und Kaliyuga, die zusammen eine Mahāyuga oder Caturyuga bilden und dem goldenen, silbernen, ehernen und eisernen Zeitalter der Alten entsprechen. Alle Quellen äussern sich dahin, dass die Gerechtigkeit der Menschen (dharma) in den einzelnen Zeitaltern stufenweise abnimmt, bis sie im Kali-Zeitalter nur mehr ein Viertel der ursprünglichen Fülle beträgt. Dieser Abnahme der Gerechtigkeit entsprechend soll Viṣṇu in denselben nach einander die vier Kastenfarben annehmen. Nach Manu I. 69 ff. beträgt die Länge des Kṛtayuga 4000, des Tretāyuga 3000, des Dvāparayuga 2000 und des Kaliyuga 1000 Jahre, wozu noch je eine Dämmerung und ein Zwielicht (das sind Übergangsstadien) hinzukommen, deren Dauer je ein Zehntel des betreffenden Zeitalters beträgt, dem sie voraufgehen und nachfolgen. Die ganze Dauer dieser vier Zeitalter oder eines Mahāyuga beträgt demnach 12 000 (10 000+2000) Jahre, wobei aber jedes Jahr als ein göttliches Jahr, d. h. zu 360 Menschenjahren zu rechnen ist, so dass die ganze Dauer also 4320 000 Menschenjahre beträgt. Der 38. Adhy. des Vṛhan-nāradīyap.²) gibt eine kurze Schilderung der in den vier Zeitaltern herrschenden Zustände.

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