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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t10.36

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t10.36

Language
German

c7.s2.t10.36

Nach dem Jambū-Baum, der den Namen Sudarśana hat, hat der Kontinent Jambūdvīpa seinen Namen. Seine Früchte sind so gross wie Elephantenkörper. Wenn diese von dem Baum herabfallen, zerplatzen sie vollständig und aus dem Saft entsteht der Fluss Jambūnadī. Alle die aus ihm trinken, altern nicht, behalten stets die volle Kraft der Sinne, leiden nicht an Schweiss und üblem Geruch und bleiben stets reinen Herzens. Den Saft trocknet ein sanfter Windhauch, und als Satz bleibt das feuerähnliche Gold Jāmbūnada zurück, das zum Schmuck der Siddha’s dient. Der Jambūnadī fliesst um den Meru herum und kehrt zum Fusse des Jambū-Baumes wieder zurück.