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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t10.38

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t10.38

Language
German

c7.s2.t10.38

Bhāgavata- und Devībhāgavatap. geben über die vier Bäume folgende Einzelheiten an. Die Früchte des Cūta-Baumes geben beim Zerbrechen einen roten Saft von sich, der süss und wohlriechend ist und den Fluss Aruṇodā bildet, der vom Gipfel des Mandara herabfällt und Ilāvṛta nach Osten hin durchströmt. Die Frauen der Yakṣas, die das Gefolge der Bhavānī bilden, suchen diesen auf, und der Wind, der durch die Berührung mit ihren Körpern parfümiert ist, erfüllt die Luft in einem Umkreise von 10 Yojana mit Wohlgeruch. Die Früchte des Jambū-Baumes bilden die Jambūnadī, die Ilāvṛta nach Süden hin durchfliesst. Der Kadamba-Baum des Berges Supārśva lässt fünf Ströme von süssem Saft von seinen Zweigen fliessen, die den Westen Ilāvṛta’s mit Freuden erfüllen. Der Wohlgeruch von denen, die aus ihnen trinken, verbreitet sich auf 100 Yojana. Der Vaṭa-Baum auf dem Berge Kumuda heisst Śatabala (Bhāgavatap.: Śatavalśa). An seinen Zweigen hängen Kleider, Betten, Sessel, Schmucksachen usw. und Milch, Schmelzbutter, Honig, Melasse, Speise usw. fallen von ihm herab, die in Strömen den Norden Ilāvṛta’s durchqueren und alle Wünsche befriedigen.

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