Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t18: d) Im Norden
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t18
- Language
- German
d) Im Norden
c7.s2.t18.1
Zwischen dem Śaṅkhakūṭa und Vṛṣabha (Varāhap.: Ṛṣabha) liegt die Parūṣaka-(Rohr-?)Ebene (Varāhap.: puruṣa-Ebene), viele Yojana lang, von Kinnara, Uraga usw. bewohnt.
c7.s2.t18.2
Zwischen dem Kapiñjala (Vāyup. hat in der Aufzählung Kapila) und dem Nāgasaila liegt eine liebliche Ebene, 200 Yojana lang und 100 Yojana breit, mit Wäldern verschiedener Baumarten und Flüssen voll süssen Wassers.
c7.s2.t18.3
Zwischen dem Puṣpaka (Varāhap.: Puṣkara) und dem Mahāmegha (Aufzählung: Meghaśaila) liegt die Kānana-Ebene, 60 Yojana breit und 100 Yojana lang, weiss, frei von Pfanzen und anderen Lebewesen.
c7.s2.t18.4
Die Angaben über die Berge nach dem Kūrma-, Liṅga-, Varāha- und Vāyupurāṇa.
c7.s2.t18.5
2. Angaben über die Berge nach dem Kūrmap. 48¹), Liṅgap. 50. 1 ff., Varāhap. 81 f. und Vāyup. 39. 1 ff.
c7.s2.t18.6
¹ Enthält jedoch nur einen Teil der Schilderung.
c7.s2.t18.7
Auf dem Śitānta (Sītānta) liegt der Pārijāta-(Varāhap.: Pārijātakavṛkṣa Korallenbaum-)Wald, ein Lusthain des Mahendra.
c7.s2.t18.8
Auf dem Kumuñja²) (Varāhap.: Kuñjara, Aufzählung: Kumuda; Liṅgap.: Kumuda), östlich vom Śitānta gelegen, liegen acht Städte der Dānava.
c7.s2.t18.9
² Nach einer Var. Adhy. 39. 28 des Vāyup.: Kumuda.
c7.s2.t18.10
Auf dem Vajraka (Liṅgap.: Suvarṇakoṭara, Vṛṣabha in der Aufzählung des Vāyup.?) liegen die Wohnsitze der Nīlaka genannten Rākṣasa, die nach Belieben ihre Gestalt verändern können. Nach dem Liṅgapurāṇa sind es 68 Städte.
c7.s2.t18.11
Auf dem Mahānīla liegen 15 (Varāhap.: 15 000) Städte der Kinnara. Hier herrschen die 15 Könige (Vāyup.:) Devasena (Varāhap.: Devadatta), (Vāyup.:) Mahābāhu (Varāhap.: Candra), (Vāyup.:) Balamindra (?) usw.
c7.s2.t18.12
Auf dem Candrodaya (?, nur in Varāhapurāṇa erwähnt³)) ist der Wohnort der Nāga. Sie gehören zum Reich des Vainateya und wohnen in Höhlen.
c7.s2.t18.13
³ Vāyup. Adhy. 39. 34. 35 scheint sich auch hierauf zu beziehen.
c7.s2.t18.14
Auf dem Anurāga (?, nur im Varāhapurāṇa erwähnt), wohnen die Fürsten der Dānava.
c7.s2.t18.15
Auf dem Sunāga (?, nur im Vāyupurāṇa erwähnt) liegen die Wohnungen der Daitya zu Tausenden.
c7.s2.t18.16
Auf dem Veṇumat (Liṅgap.: Veṇusaudha) liegen drei Städte der Vidyādhara, 30 Yojana breit und 50 Yojana lang. Nach dem Varāhapurāṇa beträgt die Länge und Breite derselben 3000 Yojana⁴). Beherrscht werden dieselben von den drei Vidyādhara-Fürsten Ulūka, Romaśa und Mahānetra (Varāhap.: Mahāvetra).
c7.s2.t18.17
⁴ triṃśadyojanaśatavistīrṇam.
c7.s2.t18.18
Auf dem Vaikanka (Varāhap.: Ekaika, Liṅgap.: Vaikuṇṭha) wohnt Garuḍa, nach dem Vāyup. der Gāruḍī Sugrīva.
c7.s2.t18.19
Auf dem Karañja (Varāhap.: Kuñjara) wohnt Śaṃkara, der Herr der Bhūta.
c7.s2.t18.20
Auf dem Vasudhāra liegen acht Städte (Vāyup.: āyatana) der Vasu.
c7.s2.t18.21
Auf dem Ratnadhāra (Vāyup.: ºdhātu) liegen die sieben Einsiedeleien (Varāhap.: Städte) der sieben Ṛṣi.
c7.s2.t18.22
Auf dem Ekaśṛṅga (Vāyup.: Hemaśṛṅga) liegt der Wohnort des Mahāprajāpati, des viergesichtigen Gottes (d. i. Brahman). Nach dem Kūrmapurāṇa liegt hier die Einsiedelei Jigiṣavī, besucht von den Fürsten der Yogin. Hier sitzt der Erhabene (d. i. Śiva), umgeben von seinen Schülern Śaṅkha, Manohara, Kauśika, Kṛṣṇa, Sumanas und Vedavāda. Aus Wohlwollen gegen die Asketen ist er hier mit der Devī sichtbar gegenwärtig.
c7.s2.t18.23
Auf dem Gajaśaila ist ein Palast der Durgā (Gemahlin Śiva's). Nach dem Varāhapurāṇa wohnt hier die Bhagavatī (Beiname der Durgā), von Mahābhūta umgeben. Nach dem Vāyupurāṇa wohnen hier die Rudra.
c7.s2.t18.24
Auf dem Sumegha (Vāyup.: ºmedha) sind Wohnsitze der Āditya, Vasu, Rudra und der beiden Aśvinen. Nach dem Kūrmapurāṇa ist der Sumegha der Wohnsitz der Vāsava, und wohnt hier Indra mit der Śacī.
c7.s2.t18.25
Auf dem H e m a k a k ṣ a (Varāhap.: Vasudhāra) liegt die Stadt der Gandharva, die den Namen Apattana (Varāhap.: Anekaparvata) haben, mit ihrem Herrscher Kapiñjala (Varāhap.: Ekapiñgala).
c7.s2.t18.26
Auf dem S u n i l a (Vāyup.: Anala) sind die Wohnsitze der Rakṣasa.
c7.s2.t18.27
Auf dem P a ñ c a k ū ṭ a wohnen Dānava. Nach dem Liṅgapurāṇa sind hier 500 Koṭi von Städten.
c7.s2.t18.28
Auf dem Ś a t a ś ṛ ṅ g a liegen 100 Städte der Yakṣa.
c7.s2.t18.29
Auf dem T ā m r ā b h a liegt die Stadt des Takṣaka, des Sohnes der Kadrū (Tochter Dakṣa's, Gattin Kaśyapa's und Mutter der Schlangen).
c7.s2.t18.30
Auf dem V i ś ā k h a liegt ein Tempel des Guha.
c7.s2.t18.31
Auf dem Ś v e t o d a r a liegt eine Stadt des Sunābha, des Sohnes des Garuḍa, nach dem Liṅga- und Kūrmap. die Stadt des Suparṇa.
c7.s2.t18.32
Auf dem P i ś ā c a k a liegt ein Palast des Kubera.
c7.s2.t18.33
Auf dem H a r i k ū ṭ a wohnt Hari, von allen Bhūta verehrt.
c7.s2.t18.34
Auf dem K u m u d a liegen Wohnsitze der Kinnara.
c7.s2.t18.35
Auf dem A ñ j a n a liegen nach dem Vāyupurāṇa Wohnsitze der Mahoraga, nach dem Liṅgapurāṇa solche der Cāraṇa.
c7.s2.t18.36
Auf dem K ṛ ṣ ṇ a liegen Städte der Gandharva.
c7.s2.t18.37
Auf dem P ā ṇ ḍ u r a liegt die Stadt der Vidyādhara, nach dem Liṅgap. sieben Städte der Vidyādhara.
c7.s2.t18.38
Auf dem S a h a s r a ś i k h a r a liegen nach dem Vāyupurāṇa 1000, nach dem Liṅgapurāṇa 7000 Städte der Daitya.
c7.s2.t18.39
Auf dem M u k u ṭ a liegen viele Wohnungen der Pannaga.
c7.s2.t18.40
Auf dem P u ṣ p a k a (Liṅgap.: Puṣpaketu) wohnen Asketen.
c7.s2.t18.41
Auf dem S u p a k ṣ a (nach dem Vāyup., Liṅgap.: Takṣaka) liegen vier Tempel des Vaivasvata (Yama), Soma, Vāyu und Nāgādhipa.
c7.s2.t18.42
Die Schlusspartien des Kūrma und Varāhap. sind ganz abweichend.
c7.s2.t18.43
Nach dem Kūrmap. 48 S. 410 folgt auf den Śvetodara der Śrīśṛṅga. Auf demselben liegt ein Tempel der Göttin Śrī und auch ein Palast des Viṣṇu.
c7.s2.t18.44
Auf dem Sahasraśikhara liegen acht Städte der Vidyādhara. In einem auf demselben gelegenen Karṇikāra-Wald soll Śaṃkara wohnen.
c7.s2.t18.45
Auf dem Pārijāta liegt die Stadt der Mahālakṣmī, mit allen Reizen ausgestattet. Hier wohnt die dreiäugige Göttin Mahālakṣmī, Askese übend. Sie trägt einen Dreizack und ist von der Schar der Śakti umgeben.
c7.s2.t18.46
Auf der Nordhälfte des Supārśva liegt die Stadt der Sarasvatī.
c7.s2.t18.47
Auf dem Pāṇḍura liegen 100 Städte der Gandharven, die mit ihren Weibern hier stets sinnliche Freuden geniessen.
c7.s2.t18.48
Auf dem A ñ j a n a liegt die Stadt der Weiber (nārīpura), von Apsaras bewohnt.
c7.s2.t18.49
Auf dem Kaumuda (= Kumuda) liegen viele Städte der Rudra, die dem Īśvara ergeben sind.
c7.s2.t18.50
Auf Piñjara liegen drei Städte der Gaṇeśa und Kapilā, die Stadt des Nadīśvara.
c7.s2.t18.51
Auf dem Jārudhi liegt ein Tempel des Sonnengottes, nördlich davon ist ein Tempel (? sthāna) des Mondes.
c7.s2.t18.52
Auf dem Haṃsaśaila liegt ein Palast, 1000 Yojana lang, in dem Brahman mit der Sāvitrī wohnt, begleitet von Vāsudeva usw. Südlich davon liegt die Stadt der Siddha, in der die Asketen Sanandana usw. wohnen.
c7.s2.t18.53
Auf dem Pañcaśaila liegen drei Städte der Dānava, und nicht weit davon liegt die Stadt (?) des Lehrers der Daitya.
c7.s2.t18.54
Auf dem Sugandhaśaila liegt die Einsiedelei des Kardama. Fast südöstlich hier-von wohnt der Brahmankenner Sanatkumāra.
c7.s2.t18.55
Auf allen genannten Bergen und den andern nicht genannten liegen Teiche, Flüsse und Tempel.
c7.s2.t18.56
Nach dem Varāhap. 81 S. 358 folgt auf den Śataśṛṅga der Prabhedaka. Auf dem westlichen Teile dieses Gebirges liegen Städte der Deva, Dānava, Siddha usw. Auf der Spitze desselben liegt ein Felsen mit Namen Mahatī, auf den bei jedem Parvan der Mond herabsteigt. Auf der Nordseite desselben liegt der Trikūṭa. Hier wohnt Brahman. Irgendwo liegt hier ein Tempel des Feuergottes (Vahni, Var.: Brahman), in dem dieser von den Göttern verehrt wird.
c7.s2.t18.57
Auf dem Uttaraśṛṅga (Uttare ca śṛṅgākhye parvatavare) liegen Tempel der Gottheiten, im Osten einer des Nārāyaṇa, in der Mitte einer des Brahman und im Westen einer des Śamkara. Hier liegen auch einige Städte der Yakṣa usw.
c7.s2.t18.58
Auf dem Yātuccha-Berge liegt ein See, 30 Yojana im Umkreis, mit Namen Nandajala, in der der Nāga-König Nanda wohnt.
c7.s2.t18.59
Auf Śataśīrṣapracaṇḍa liegen acht Devaparvata. Diese haben der Reihe nach die Farbe von Gold, Silber, Edelstein, Beryll, rotem Arsenik usw.
c7.s2.t18.60
Die den Meru um- Nach dem Bhāgavatap. V. 16. 26 und Devībhāgavatap. VIII. 6. 30 ff. umlagern den gebenden Gebirge Meru folgende Gebirge: Kuraṅga, Kurara (Devībhāg.: Kuraga), Kusumbha (Devībhāg.: Kuśumnach dem Bhāga- bha), Vaikanka (Devībhāg.: Vi°), Trikūṭa, Śīśira, Pataṅga, Rucaka, Niṣadha, Śinīvāsa (Devīvata- und Devībhā- bhāg.: Śitīvāsa), Kapila, Śaṅkha, Vaidūrya, Jārudhi (Devībhāg.: Cārudhi), Haṃsa, Ṛṣabha, gavatapurāṇa Nāga, Kālañjara, Nārada usw.
c7.s2.t18.61
Die Grenzgebirge Ausser diesen Gebirgen umgeben den Meru noch acht andere Gebirgsstreifen, Grenz- (maryādāparvata) gebirge (maryādāparvata) genannt. Sie haben eine Breite von 80 Yojana und tragen folgende Namen. Im Osten des Meru liegen Jaṭhara und Devakūṭa (Liṅgap.: Mandara u. Devakūṭa) nnd im Westen Niṣadha und Pāripātra oder Pāriyātra. Sie laufen parallel und verbinden Nīla und Niṣadha mit einander. Im Süden des Meru liegen die beiden Gebirgsstreifen Gandhamādana und Kailāsa (Vāyup.: Kailāsa und Himavat, Liṅgap.: Kailāsa, Gandhamādana und Hemavat) und im Norden Triśṛṅga (Mārkaṇḍeyap.: Śṛṅgavat) und Jārudhi (Agnip.: Rudhira); sie laufen von Osten nach Westen innerhalb der beiden Meeresküsten des Lavaṇoda (arṇavāntarvyavasthitau) oder verbinden, wie Wilson ¹) meint — der Text ist etwas rätselhaft — die beiden Gebirge Mālyavat und Gandhamādana.
c7.s2.t18.62
¹ Viṣṇup. 2 S. 123.
c7.s2.t18.63
Nach dem Bhāgavatap. V. 16. 27 und Devībhāgavatap. VIII. 7. 1 ff. führen die Gebirge die Namen: im Osten: Jaṭhara und Devakūṭa, im Westen: Pavamāna und Pāriyātra, im Süden: Kailāsa und Karavīra (Devībhāg.: Karavīraka) und im Norden: Triśṛṅga und Makara. Sie sind 2000 Yojana hoch und breit und umlagern den Meru in einer Entfernung von je 1000 Yojana, so dass also die Entfernung der östlichen und westlichen, resp. südlichen und nördlichen Gebirge von einander — der Meru hat einen Durchmesser von 16000 Yojana an der Erdoberfläche — 18000 Yojana beträgt.
c7.s2.t18.64
Ilāvṛta ist vom Meru aus nach jeder Richtung hin 9000 Yojana breit. Hier scheinen nicht Sonne, Mond und Sterne. Die Menschen haben die Farbe des weissen Lotus, sind wohlriechend, erfreuen sich steter Jugend und gehen nach einem 13000 Jahren langen in jeder Beziehung glücklichen Leben, ohne Alter und Tod zu kosten, in die Himmelswelt ein. Aus Liebe zu Īśvara verschlingt die Erde die Exkremente und den Urin der Menschen sowie auch deren Leichen nach ihrem Tode.
c7.s2.t18.65
Nach der Schilderung des Bhāgavatap. V. 17. 15 f. und Devībhāgavatap. VIII. 8. 8 f. ist Bhava in Ilāvṛta das einzige männliche Wesen. Jeder, der dorthin kommt, wird durch die Verwünschung der Bhavānī in ein Weib verwandelt.
c7.s2.t18.66
Mahābhārata VI. 254 ff. und Padmap. III. 4. 2 ff. geben noch eine Schilderung des Märchenlandes Uttarakuru, zwischen Meru und Nīla gelegen. Die Bewohner desselben entstammen der Himmelswelt, werden als Paare geboren, wachsen gleichmässig auf, haben gleiche Schönheit, gleiche Eigenschaften und sterben auch zusammen nach einem in jeder Beziehung glücklichen Leben von 11000 Jahren, ohne Krankheit und die sonstigen Leiden des Daseins kennen gelernt zu haben. Der Boden dieses Landes ist von Edelsteinen und der Sand desselben ist reines Gold. Bäume, die stets Blüten und Früchte tragen, liefern den Menschen Nahrung, Kleidung und Schmucksachen. Nach ihrem Tode werden ihre Leichen von Vögeln, die Bhāruṇḍa heissen, in Höhlen geworfen.
c7.s2.t18.67
e) Bhadrāśva.
c7.s2.t18.68
(Bhāgavatap. V. 18. 1 ff., Brahmāṇḍap. Pū. Bhā. 15. 56 ff., Kūrmap. 47, Liṅgap. 52. 13 ff., Mārkaṇḍeyap. 59. 4 ff., Matsyap. 113. 52 ff., Padmap. III. 4. 14 ff., Varāhap. 82, Vāyup. 43. 5 ff., Mahābhārata VI. 267 ff., Yogasiddhāntac. S. 114.)
c7.s2.t18.69
Östlich vom Mālyavat liegt das Varṣa Bhadrāśva. In demselben liegen die fünf Hauptgebirge:
c7.s2.t18.70
| Mārkaṇḍeyap. 59. 4 f. | Varāhap. 82 | Vāyup. 43. 14 |
| Śaivāla | Śaila | Saivāla |
| Parṇaśālāgra | Varṇamālākhya | Varṇamālāgra |
| Kaurañja | Korajaska | Korañja |
| Śvetaparṇa | Triparṇa | Śvetavarṇa |
| Nīla | Nīla | Nīla |
c7.s2.t18.71
Ausserdem gibt es noch viele andere kleinere Gebirge. Die Flüsse sind nach den drei genannten Purāṇa folgende:
c7.s2.t18.72
| Mārkaṇḍeyap. 59. 7 | Varāhap. 82 | Vāyup. 43. 24 ff. | Mārkaṇḍeyap. 59. 7 | Varāhap. 82 | Vāyup. 43. 24 ff. |
| Śitā | Sītā | Śitā | Cakravartā | Mahāvaktrā | Mahācakrā |
| — | Suvāhinī | — | usw. | Candravatī | Cakrā |
| Śaṅkhāvatī | Hamsavatī | Hamsavasati | — | — | Vaktrā |
| Bhadrā | Kāsā | — | — | Kāverī | Kāñcī |
c7.s2.t18.73
| Mārkaṇḍeyap. 59. 7 | Varāhap. 82 | Vāyup. 43. 24 ff. | Mārkaṇḍeyap. 59. 7 | Varāhap. 82 | Vāyup. 43. 24 ff. |
| — | Surasā | Surasā | — | Subrahmabhā- | Brahmabhāgā |
| — | [Sā]khyāvatī ¹) | Śākhāvatī | — | Vilāsinī [gā | Śilāśinī |
| — | Indravatī | Indranadī | — | Kṛṣṇatoyā | Kṛṣṇatoyā |
| — | — | Meghā [nī | — | Puṇyodā | Puṇyodā |
| — | Aṅgāravāhinī | Maṅgāravāhi- | — | Nāgavatī | Nāgapadī |
| — | — | Kāverī | — | Śivā | — |
| — | Harittoyā | Haritoyā | — | Śaivālinī | Śaivālinī |
| — | Somāvartā | Somāvartā | — | Maṇitaṭā | Maṇitaṭā |
| — | Śatahradā | Śatahradā | — | Kṣīrodā | Kṣārodā |
| — | Vanamālā | Vanamālā | — | Varuṇatālī | Cāruṇāvatī |
| — | Vasumatī | Vasumatī | — | Viṣṇupadī | Viṣṇupadī |
| — | Haṃsā | Pampā | — | — | Mahāpuṇyā |
| — | — | Pampāvatī | — | — | Hiraṇyavāhinī ²) |
| — | Suparṇā | Suvarṇā | — | — | Skandamālā |
| — | Pañcagaṅgā | Pañcavarṇā | — | — | Surāvatī |
| — | Dhanuṣmatī | Vapusmatī | — | — | Vāmodā |
| — | Maṇivaprā | Maṇivaprā | — | — | Patākā |
| — | — | Suvaprā | — | — | Vetālī |
c7.s2.t18.74
¹ Text: Khyāvatī.
c7.s2.t18.75
² Text: Hiraṇyavāhinīlā.
c7.s2.t18.76
Die Völker in Bhadrāśva. Nach Vāyup. 43. 19 ff. wohnen in Bhadrāśva folgende Völker: Sumaṅgala, Śuddha, Candrakānta, Sunandana, Vrajaka, Nīlamauleya, Sauvēra, Vijayasthala, Mahāsthala, Sukāma, Mahākeśa, Sumūrdhaja, Vātaraṃbha, Sopasaṅga, Parivāya, Parācaka, Sambhavaktra, Mahānetra, Saivāla, Tanapa, Kumuda, Śākamuṇḍa, Uraḥsamkīrṇabhau-maka, Sodaka, Vatsaka, Caika, Vārāha, Hāravāmaka, Śaṅkhākhya, Bhāvimandra, Uttarahaimabhaumaka, Kṛṣṇabhauma, Subhauma, Mahābhauma.
c7.s2.t18.77
Schilderung der Bewohner Bhadrāśva's. Die Männer haben eine weisse Farbe, die Weiber haben die Farbe der Nachtlotusblüten, glänzen wie der Vollmond, duften wie Lotusse, sind lieblich, und ihre Glieder sind so kalt wie die Mondstrahlen. Das Leben der Menschen dauert hier 10 000 Jahre, ohne dass sie von irgend einer Krankheit befallen werden. Der Saft des Kālāmra-(Mango-)Baumes verleiht ihnen stete Jugend. Hier liegt der Bhadrāśala-(Matsyap.: Bhadramālavana)Wald. Rangunterschiede gibt es hier nicht, und die Menschen haben von Natur aus Geduld und die sieben übrigen guten Eigenschaften. Der Unterschied von Dharma und Adharma ist unbekannt. Man verehrt den Viṣṇu in der Form des Hayaśiras.
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