Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t3.1
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t3.1
- Language
- German
c7.s2.t3.1
Der Jambūdvīpa hat einen Durchmesser von 100 000 Yojana, und sein Umfang wird in primitiver Weise gewöhnlich als die dreifache desselben angegeben. Sechs von Osten nach Westen hinstreichende parallele Gebirgsstreifen (varṣaparvata) teilen den Kontinent in sieben Zonen (varṣa) ein, deren Benennung sich ebenso wie die der Landschaften in den übrigen Kontinenten an die Sage des Priyavrata, des Sohnes des Manu Svāyambhuva, und seiner Nachkommen knüpft, wie später im einzelnen angegeben werden soll. Der mittelste Landstreifen wird ferner durch zwei von Norden nach Süden hinziehende Gebirgszüge, die also auf den beiden ihn einschliessenden Grenzgebirgen senkrecht stehen, in drei Landschaften eingeteilt, so dass die Zahl derselben im ganzen neun beträgt. Nach der Mehrzahl unserer Texte führen die Landschaften und Gebirge folgende Namen in der Reihenfolge von Süden nach Norden: