Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s2.t1.31
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s2.t1.31
- Language
- German
c8.s2.t1.31
Der grosse Ozean, der, wie schon gezeigt, in vier Meere eingeteilt wurde, ist uner- messlich, lautlosend, furchtbar und birgt eine Fülle von Edelsteinen. In denselben münden die Flüsse, die von Scharen von Fischen bewohnt werden (Aṅguttara-Nikāya 3 S. 52: Mahodadhiṃ aparimataṃ mahāsaraṃ bahubheravaṃ ratanagaṇānaṃ ālayam | najjo yathā macchaganasaṅhasevitā | puthū savanti sāgaraṃ || . . . Ähnlich Aṅguttara-Nikāya 2 S. 55, Saṃyutta-Nikāya 4 S. 377, 5 S. 400). Aṅguttara-Nikāya 4 S. 198 ff. und Vinaya-Piṭaka 2 S. 237 f. werden die acht Wunder des Meeres aufgezählt, und zwar, dass das Meer erst nach und nach an Tiefe zunehme und der Meeresboden nicht plötzlich abfalle, dass das Meer das Ufer nicht überschreite, einen Leichnam an’s Land werfe, dass die fünf grossen Ströme Namen und Ge- schlecht im Meer verlieren, dass alle Flüsse und Wassergüsse aus dem Luftraum das Volumen des Meeres nicht verändern, dass es den Salzgeschmack habe, dass es viele Edelsteine enthalte und dass es Timi, Timingala, Timiramiṅgala, Asura, Nāga und Gandharva beherberge, von denen einige 100 bis 500 Yojana gross seien ²).
Linked texts (3)
- Vinayapiṭaka — Pāli
- Saṃyuttanikāya — Pāli
- Aṅguttaranikāya — Pāli