Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c10.1
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c10.1
- Language
- German
c10.1
1. Als Hanumat sich zum Sprunge vorbereitet, erzittert der Berg Mahendra bis in seine Tiefen, und alle Wesen geraten in Aufruhr. Sprung H.'s und seine Erscheinung, wie er durch die Luft fliegt (zahlreiche Vergleiche). Auf Sâgara's Befehl wächst Hiraṇyanâbha Mainâka aus dem Ocean hervor, um H. einen Ruhepunkt zu gewähren. Der aber stürzt ihn um. Der Berg lädt ihn zur Ruhe ein und beruft sich auf die vom Vâyu ihm bei der Flügelabschneidung der Berge geleisteten Freundschaftsdienste. Doch H. kann nicht verweilen. Indra lobt den Berg. Da erhebt sich auf Geheiss der Götter Surasâ, die Mutter der Schlangen, in Gestalt einer Râkshasin aus dem Ocean und droht dem H., ihn zu verschlingen; und als sie nicht weichen will, bis sie ihn verschlungen habe, lässt H. seine Gestalt ins Ungeheure wachsen; doch in demselben Masse wächst auch Surasâ's Rachen. Da wird H. plötzlich von Däumlings Grösse, dringt in ihren Rachen ein und eilt wieder heraus. Darauf preisen Surasâ und die Götter den Affen. Auf seinem weiteren Fluge hemmt ihn Siṃhikâ, indem sie seinen Schatten festhält und dann ihren Rachen ihm entgegen öffnet. H. wächst und mit ihm der Rachen. Da macht er sich plötzlich klein, stürzt sich in den Rachen, zerstört die edlen Teile und tötet so die Siṃhikâ. Nach diesen 4 Taten langt er endlich in Laṅkâ an.