Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c11.5
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c11.5
- Language
- German
c11.5
S. 385 A. 1. Nach dem hier Ausgeführten (vergl. unten S. 435 fgg.) darf aus dem häufigen Erscheinen des Nom. panthâ[s] folgendem Vocal mit Hiatus (nie mit Contraction) geschlossen werden — gegen J. Schmidt, KZ. XXVII, 371 —, dass wie für die vedischen Textordner so auch für die den Hiatus vermeidenden Liedverfasser das Wort nicht auf reines -â auslautete. Vergl. zum Nom. panthâs jetzt Bartholomae, KZ. XXIX, 495 fg. — Bemerkenswerth ist, dass andrerseits sakhâ im ṛigvedischen Vers in allen Fällen, wo es vor einem Vocal erscheint, contrahirt wird (III, 54, 17; IV, 52, 2. 3; IX, 101, 6) mit einer Ausnahme IV, 16, 18, aber hier mildert die Cäsur den Hiatus. Danach ist es klar, dass in der ṛigvedischen Sprache panthâs und sakhâ im Auslaut von einander unterschieden waren.
Linked texts (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit