Pramāṇa · Search · About · API

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.28

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.28

Language
German

c4.s1.28

welchen die zweite und die vierte Sylbe zugleich Längen sind (◡ ◡ ◡). Wir werden mit grosser Wahrscheinlichkeit schliessen können, dass diese Sylben als Hebungen aufzufassen sind. So stehen also, wie dies auch offenbar eben als das Natürliche angesehen werden darf, den beiden Hebungen des aus vier Sylben bestehenden Reihenausgangs in den vier Sylben des Eingangs gleichfalls zwei Hebungen gegenüber (◡ ◡ ◡ ◡ ◡), und es regiert hier wie dort der jambische Rhythmus: nur ist derselbe im Reihenausgang insofern ein intensiverer Beherrscher des sprachlichen ῥυθμιζόμενον, als dort nicht nur die Hebung eine Länge, sondern auch die Senkung eine Kürze zu ihrem Sitz verlangt, während hier die Quantität der Senkungssylben als gleichgültig behandelt wird.