Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.41
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.41
- Language
- German
c4.s1.41
² Vergl. über die Abneigung gegen die Metra ◡◡◡◡ meine Bemerkungen ZDMG. XXXV, 187 A. 2; XXXVII, 63 A. 1; Jacobi, Ind. Studien XVII, 447 fg. Jacobi begründet jene Abneigung damit, dass der achtsylbige Pāda auf diese Weise »den Rhythmus der Jagatī erhalten hätte [◡--◡] ◡◡-◡-«. Ich finde dies nicht überzeugend. Einmal wird dadurch nicht erklärt, dass die gleiche Abneigung auch im Eingang des elf- und zwölfsylbigen Pāda herrscht. Sodann kann doch, wenn Jacobi die Jagatī vergleicht, dieselbe offenbar nur in ihrer Gestalt mit achtsylbigem Versausgang, d. h. mit der Cäsur nach der vierten Sylbe, herangezogen werden; die letzten acht Sylben einer Jagatī, welche die Cäsur nach der fünften Sylbe hat, liegen von der Vergleichbarkeit mit dem Gayatrī-Pāda weit ab. Warum wird dann aber in diesem Pāda eben der Rhythmus ◡◡-◡, warum nicht vielmehr ◡◡--, welches eine viel häufigere Gestalt der Sylben 5-8 in jener Form der vedischen Jagatī ist (ZDMG. XXXVII, 61), perhorrescirt?
Cites (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit