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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.49

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.49

Language
German

c4.s1.49

Ueberblickt man die Gesammtheit der an unsre Tabelle hier angeknüpften Erörterungen, so sieht man zuvörderst, wie der Begriff des Fusses hier durchaus unanwendbar ist. Was sich gleich bleibt, ist zunächst nur die Sylbenzahl; es können vier Längen, es kann auch eine Länge mit drei Kürzen sein. Und einer ausgedehnten Mannichfaltigkeit fähig ist auch die Vertheilung der Icten. Denn man wird in unsern Ausführungen eine, wie ich hoffe, hinreichende Begründung finden für die Auffassung, dass im Reiheneingang nicht ein feststehender Rhythmus sich einem beliebigen Substrat von langen oder kurzen Sylben aufzwingt, sondern dass die wechselnden prosodischen Gestaltungen das Gewand wechselnder Rhythmen sind ¹). Lässt es sich auch überhaupt denken, dass, während sich doch im Reihenausgang ein strenges Gefühl in Bezug auf die vom Rhythmus erforderte metrische Materie kund giebt, im Eingang ein Hineinpressen jedes beliebigen Inhalts in eine und dieselbe Form erträglich schien? Und welchen Sinn haben die von uns entwickelten Thatsachen in Bezug auf die Geltung der verschiedenen Sylbencombi-