Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.t2: Ueberzählige und unterzählige Formen der achtsylbigen Reihe
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.t2
- Language
- German
Ueberzählige und unterzählige Formen der achtsylbigen Reihe
c4.s1.t2.1
Dass die vedischen Dichter über den Verdacht erhaben seien, gelegentlich Pâdas mit zu viel oder zu wenig Sylben verfasst zu haben, wird nicht leicht behauptet und noch weniger bewiesen werden. Man vergleiche etwa das Verfahren der buddhistischen Mönchsdichter oder auch der geringeren Versschmiede aus dem classischen Alterthum, wie wir sie in Menge aus den Inschriften kennen lernen, und man frage sich, ob die Schaaren der vedischen Poeten und Poetaster Mann für Mann von den Menschlichkeiten, die Jenen auf Schritt und Tritt begegnet sind, frei gewesen sein werden. Gewiss muss im Einzelnen, wie nun einmal die Grundbedingungen der vedischen Textkritik bestellt sind, die Frage vielfach offen bleiben, ob ein Fehler gegen das Metrum oder ein Verderbniss des Textes vorliegt: wer hier meint, Fall für Fall sichere Entscheidungen erreichen zu können, versucht etwas, das der Natur der Sache nach unmöglich ist. Selbst wo sich die Wiederkehr derselben Art von überzähligen oder unterzähligen Versen an mehreren Stellen der Saṃhitâ beobachten lässt, kann an und für sich die Möglichkeit, dass alle diese Fälle auf Corruptelen beruhen, noch nicht für beseitigt gelten: wenn überhaupt einmal Worte in den Text eindrangen oder aus ihm verschwanden, konnte es bei dieser umfangreichen Liedermasse kaum fehlen, dass sie mehrere Male an derselben Stelle des Metrums eingedrungen oder verschwunden sind. Immerhin aber werden sich doch gewisse Typen zu langer oder zu kurzer metrischer Reihen finden, von denen sich leichter als von andern begreift, wie die freiere oder nachlässige Praxis der vedischen Poeten zu ihnen von den normalen Formen aus abirren konnte, und die zugleich im überlieferten Text durch lange Reihen von Beispielen vertreten sind, welche vielleicht in einzelnen ihrer Glieder, aber doch nicht im Ganzen ohne ein Uebermaass von textkritischer Gewaltsamkeit sich beseitigen lassen. Hierbei ist es durch die Natur der Sache bedingt, dass die Fälle der Ueberzähligkeit meist einer sichereren Behandlung fähig sind, als die der Unterzähligkeit. Denn es giebt Verse genug, auch solche, die zu lang sind, bei welchen es nicht leicht ist, auch nur eine Sylbe des Ueberlieferten zu beseitigen, aber es giebt keinen einzigen Vers im Veda, für welchen nicht, wenn einer metrischen Lücke durchaus abgeholfen werden soll, irgend ein Füllwort sich finden liesse, gut genug, um eben möglich zu sein.
c4.s1.t2.2
Für hinreichend bezeugt, um als stehender Typus der Abweichung anerkannt zu werden, halte ich die Gestalt der Gâyatrî-Reihe, welche die antike Metrik als katalektische bezeichnen würde, mit sieben Sylben statt der regelmässigen acht, und zwar im Ganzen mit dem Ausgang ◡ ⏑ statt ◡ ◡ ⏑. Scheinbar liegt diese Versgestalt in den zahlreichen Fällen vor, in welchen ein Gen. plur. auf -âm oder eine andre Form derselben später von uns genauer abzugrenzenden Kategorie am Ende einer siebensylbig scheinenden Reihe auftritt (z. B. asya pîtvà madânâm). Wir werden aber weiter unten den Nachweis zu führen versuchen, dass die gegenwärtig von vielen Forschern angezweifelte Auffassung, die an einer solchen Stelle madânaam etc. las und die Reihe dadurch auf ihre normale Länge brachte, in der That im Recht ist, so dass Fälle dieser Art mit der uns hier beschäftigenden Erscheinung der siebenzeiligen Reihe nur eine rein äusserliche Aehnlichkeit haben: wodurch natürlich nicht ausgeschlossen wird, dass im Einzelnen die Entscheidung zwischen der Annahme solcher zweisylbig zu messender Vocale und derjenigen der metrischen Unvollzähligkeit nicht selten schwankend bleiben wird und muss.
c4.s1.t2.3
Die siebensylbige Reihe der beschriebenen Form scheint mir an folgenden Stellen vorzuliegen¹):
c4.s1.t2.4
¹ Einige weitere Stellen siehe unten in dem Abschnitt »Lieder aus unregelmässig gebauten Versen«.
c4.s1.t2.5
I, 132, 6 dûre cattâya chantsat gahanạṃ yad inakshat 134, 3 pra bodhayâ purandhim²) 175, 1 vṛishâ te vṛishṇa' induḥ 175, 4 vaha Śushṇâya vadham Kutsam vâtasya aśvaiḥ 176, 5 ājâv indrasya indo 191, 12 vishasya pushyam akshan³) III, 8, 3 sumitî mîyamânaḥ V, 52, 16 pra ye me bandhueshe⁴) VIII, 4, 7 mâ bhema mâ śramishma 5, 35 dravatpâṇibhir aśvaiḥ 10, 4 yayor adhi pra yajñâḥ⁵) 11, 3 yuyodhi jâtavedaḥ 11, 4 anti cid santam aha yajñam martasya ripoḥ 17, 11 ayam ta' indra somaḥ 68, 16 suabhîṣûñr Ârkshe⁶)
c4.s1.t2.6
² Grassmann's Schreibung purandhiam hat an der zweiten dafür beigebrachten Stelle, X, 64, 7, einen noch unsichereren Halt als an dieser. Vergl. Lanman 371.
c4.s1.t2.7
³ Grassmann's Lesung pushiam ist unwahrscheinlich, weil dadurch der jambische Ausgang zerstört wird.
c4.s1.t2.8
⁴ Grassmann fügt am Ende der Reihe ein â an.
c4.s1.t2.9
⁵ Unsicher; das letzte â kann zweisylbig gemessen oder der Stimmton des î als Sylbe gerechnet werden.
c4.s1.t2.10
⁶ Unsicherer Fall.
c4.s1.t2.11
68, 16 surathâñ Âtithigve ¹) 68, 17 shaḷ aṣvañ Âtithigve ¹) 72, 2 ni tigmam abhi amṣum 74, 13 ahaṃ huvâna' Ârkshe ²) 103, 12 purupraṣasta' eshaḥ IX, 12, 3 sindhor ûrmâ vipaṣcit 53, 1 ut te ṣushmâso' asthuḥ ³) X, 24, 2 tuâṃ yajñebhir ukthaiḥ ⁴) 119, 11 divi me' anyaḥ pakshaḥ 191, 4 samânî va' âkûtiḥ ⁵).
c4.s1.t2.12
¹ Oder Âtithigue?
c4.s1.t2.13
² Unsicherer Fall.
c4.s1.t2.14
³ Die zweisylbige Messung des à von ṣushmâsaḥ wird durch das Metrum und die Vergleichung von IX, 50, 1 unwahrscheinlich gemacht.
c4.s1.t2.15
⁴ Oder ucathaiḥ? ukthaiḥ?
c4.s1.t2.16
⁵ Oder ist durch zweisylbige Messung eines Vocals die richtige Sylbenzahl herzustellen?
c4.s1.t2.17
Ich füge noch folgende Fälle hinzu, in welchen ich das Vorliegen dieses Typus jedoch für besonders zweifelhaft halten möchte:
c4.s1.t2.18
V, 7, 7 hiriṣmaṣruḥ ṣucidan.
c4.s1.t2.19
Der Stimmton des m kann die fehlende Sylbe ergeben, oder es kann, wie X, 96, 8 nahe legt, hiriṣmaṣaruḥ (oder hariṣm.) geschrieben werden.
c4.s1.t2.20
X, 152, 5 vi manyoḥ ṣarma yacha.
c4.s1.t2.21
Die Vergleichung von I, 102, 3 maghavañ charma yacha naḥ zeigt den Weg, auf welchem die fehlende Sylbe zu gewinnen sein wird. Vergl. noch I, 114, 10; II, 27, 6; III, 54, 20; V, 83, 5; VII, 5, 9; 16, 8 u. s. w. Die beiden folgenden Pâdas endlich gehören Texten an, welche den oben (S. 24) besprochenen trochäischen Rhythmus zeigen:
c4.s1.t2.22
VI, 16, 27 te te' agne tuotâḥ 61, 10 saptasvasâ sujuṣṭâ.
c4.s1.t2.23
Wenn man in der ersten Zeile agne dreisylbig misst (mit Erweiterung des Stimmtons des n zu einer Sylbe), in der zweiten saptasuà liest, ist an beiden Stellen der zu erwartende Rhythmus hergestellt.
c4.s1.t2.24
Den bisher besprochenen Fällen, in welchen der Ausgang des Pâda eine wirkliche oder scheinbare Unvollständigkeit zeigt, stehen solche gegenüber, in welchen, wie es scheint, der Eingang der Sitz des Defects ist:
c4.s1.t2.25
I, 133, 4 tat su te manâyati ¹) 187, 11 tam tuâ vayam pito 191, 1 kaṅkato na kaṅkataḥ ²) V, 50, 2 te te deva netaḥ ³) VIII, 74, 8 sà te' agne ṣamtamâ ⁴) 84, 1 preṣṭham vo' atithim ⁵) IX, 113, 5 sam sravanti saṃsravâḥ.
c4.s1.t2.26
¹ Zur Erklärung der mangelhaften Sylbenzahl trägt es bei, dass dieser Pâda offenbar darauf berechnet ist, dem folgenden zu correspondiren: takat su te manâyati.
c4.s1.t2.27
² Es geht weiter atho satinaṅkaṅkataḥ. Steckt vielleicht in na kaṅkataḥ ein andres, für uns natürlich nicht festzustellendes Compositum von kaṅkata mit zweisylbigem erstem Gliede?
c4.s1.t2.28
³ netaḥ dreisylbig zu messen.
c4.s1.t2.29
⁴ Oder agne dreisylbig?
c4.s1.t2.30
⁵ In dem e von preṣṭham stecken hier wie öfters zwei Sylben; trotzdem fehlt noch eine Sylbe. Es ist eigenthümlich, dass auch in dem zweiten Verse, der mit denselben Worten wie der unsrige anfängt, I, 186, 3 preṣṭham vo' atithim gṛṇīṣhe, eine Sylbe fehlt, auch wenn man jenes e zweisylbig misst. Sollte die Svarabhakti in der Consonantengruppe pr die mangelnde Sylbe hergeben müssen?
c4.s1.t2.31
Wie wir vorher, in der Ausdrucksweise der antiken Metrik, eine Anzahl katalektischer Reihen zu verzeichnen hatten, so scheint auch die Bildung hyperkatalektischer neunsylbiger Reihen, wenn auch selten, so doch nicht ganz unerhört gewesen zu sein:
c4.s1.t2.32
IX, 67, 30 tam â pavasva deva soma âkhuṃ cid eva deva soma X, 20, 2 agnim îḷe bhujàṃ yaviṣṭham 140, 2 pâvakavarcâḥ śukravarcâḥ ¹) 158, 2 pâhi no didyutaḥ patantyâḥ 164, 5 jâgratsvapnaḥ saṃkalpaḥ pâpaḥ ²).
c4.s1.t2.33
Einen ganzen Jambus zu viel haben die folgenden Reihen: VIII, 29, 5 śucir ugro jalâśabheṣajaḥ ³) 40, 6 vayaṃ tad asya sambhṛtaṃ vasu 46, 31 adha śvitneshu viṃśatiṃ śatà.
c4.s1.t2.34
Wohl auf Corruptel zurückzuführen ist I, 129, 11 rakshohaṇaṃ tvà jîjanad vaso. Der letzte Pâda dieses Liedes und der umgebenden Lieder pflegt die Schlussworte des vorangegangenen Pâda zu wiederholen (in diesem Falle: adhà hi tvâ || janità jîjanad vaso), zuweilen aber ist diese Wiederholung keine ganz genaue (vergl. 129, 6; 130, 6). So ist es wahrscheinlich, dass der Pâda seine regelmässige Sylbenzahl hatte: r. tvâ jîjanat, und dass dann vaso aus dem vorangehenden Pâda eingedrungen ist.
c4.s1.t2.35
Wir schliessen mit einigen der Fälle, in welchen wir den metrischen Anstoss — sei es, dass er sich mit Bedenken andrer Art complicirt, sei es, dass sein Aussehen für sich allein die Annahme einer Verderbniss mehr als die einer Nachlässigkeit des Dichters begünstigt — nur für einen scheinbaren halten, den wir durch Conjectur zu heben versuchen oder doch versuchen würden, wenn der überlieferte
c4.s1.t2.36
¹) Dass diese Reihe als Gâyatrî-Reihe anzusehen ist, wird durch die Vergleichung von Vers 1 wahrscheinlich. ²) Vielleicht auch I, 88, 1 vayo na paptatà sumâyâḥ: doch könnte hier eine Triṣṭubhreihe herzustellen sein (vergl. Vers 5). ³) Durch Tilgung eines der beiden ersten Worte ist der Vers leicht auf die richtige Länge gebracht. Aber wie ist das Wort in den Text eingedrungen?
c4.s1.t2.37
Bestand genügte, um unsern Vermuthungen eine feste Richtung zu geben.
c4.s1.t2.38
I, 187, 1 pitum nu stoṣam ◡◡ VI, 75, 19 yo naḥ suo’ araṇo yaṣ ca niṣṭyo jighāṃsati.
c4.s1.t2.39
Das Metrum ist die Anuṣṭubh der S. 28 fg. besprochenen Gestalt. Vielleicht ist yo vor araṇo einzuschieben.
c4.s1.t2.40
VIII, 39, 6 agnir jātā devānām agnir veda martānām apīciam.
c4.s1.t2.41
Agni ist Jātavedas, nicht weil er martānām apīciam, sondern weil er devānām ca martānām ca janimāni kennt; vergl.
c4.s1.t2.42
VI, 15, 13 viṣvā veda || janimā jātavedāḥ devānām || uta yo martiānām.
c4.s1.t2.43
Also ist der zweite Pāda durch Tilgung von apīciam auf die richtige Sylbenzahl zu bringen; der Zusatz rührt von einem Diaskeuasten her, der in dem Satz agnir veda martānām den Accusativ, von welchem martānām abhängt, vermisste.
c4.s1.t2.44
VIII, 50, 9 etāvatas te vaso vidyāma śūra navyasaḥ.
c4.s1.t2.45
Die Parallelstelle (49, 9), welche in der Art der Vālakhilya-lieder mit diesen Worten correspondirt, zeigt, dass etāvatas te nicht anzutasten ist. Es fehlt also eine Sylbe vor vaso, am wahrscheinlichsten eine vocalische oder vocalisch anlautende, damit das te hier wie in 49, 9 zu einer Kürze gemacht wird. Also ist für vaso zu schreiben avasaḥ, woraus die Diaskeuasten nach Prātiṣ. 139 ’vaso machen mussten. Der Genitiv avasaḥ passt sowohl zu navyasaḥ, wie auch namentlich zu vidyāma (II, 27, 5 vidyām ādityā’ || avaso vo’ asya. VIII, 75, 16; IX, 58, 2)¹).
c4.s1.t2.46
¹ Grassmann im Wörterb. (s. v. navyas) hat die hier empfohlene Verbesserung richtig gesehen, hat sie aber unbegreiflicherweise in der Uebersetzung wieder aufgegeben.
c4.s1.t2.47
VIII, 69, 8 arcata prârcata Priyamedhâso' arcata.
c4.s1.t2.48
Am Ende des ersten Pâda ist vermuthlich mit Sâmav. I, 362 naraḥ hinzuzufügen. Ohne Zweifel stand, ehe der Vers verstümmelt wurde, prârcatâ da.
c4.s1.t2.49
VIII, 102, 7 agnim vo vṛidhantam.
c4.s1.t2.50
Die Lücke durch ein Verbum des Rufens auszufüllen, wird nicht gelingen, und VIII, 71, 12 zeigt auch, dass ein solches Verbum nicht erforderlich ist¹. So fehlt es für die Verbesserung an einem hinreichenden Anhalt, und Aenderungen wie die von vṛidhantam in vṛidham antamam können wohl vorgeschlagen, aber nicht bewiesen werden.
c4.s1.t2.51
¹ Ludwig lässt in VIII, 102, 7 die Construction von Vers 6 weitergehen, aber beide Verse gehören zu verschiedenen Ṭrica-Strophen.
c4.s1.t2.52
X, 93, 2 yajñe-yajñe sa martiaḥ ◡ ◡ devân saparyati².
c4.s1.t2.53
² Oder devân ◡ ◡ saparyati? Es könnte etwa, dem yajñe-yajñe entsprechend, devân devân gestanden haben.
c4.s1.t2.54
X, 184, 3 hiraṇyayî araṇî yam nirmanthato' aśvinâ tam te garbham havâmahe daśame mâsi sûtave.
c4.s1.t2.55
Mit der metrischen Lücke im ersten Pâda verbindet sich ein Anstoss in der Construction. Die Aṣvin sind Subject, und man erwartet den Reibhölzern, aus welchen heraus diese den garbha durch Reiben erzeugen, im Ablativ zu begegnen³. Also vermuthlich:
c4.s1.t2.56
³ Vergl. z. B. Śatap. Br. XII, 4, 3, 3 tam haika ulmukâd eva nirmanthanti. Ein Gefühl des Richtigen hat gehabt, wer an unsrer Stelle die Aenderung gemacht hat: hiraṇyayî araṇî yâbhyâm nirmanthatâm aśvinau devau (Śatap. Br. XIV, 9, 4, 21).
c4.s1.t2.57
hiraṇyayâ(ḥ) araṇiâ(ḥ)⁴.
c4.s1.t2.58
⁴ Zum Singular vergl. Ṛv. V, 9, 3. Den Ablativ hiraṇyayâḥ, nicht hiraṇyayyâḥ zu bilden veranlasst mich der im Ṛv. mehrfach belegte Instrumental hiraṇyayâ.
c4.s1.t2.59
Dass, wo das Wort araṇî sich fand, der Dual in den Text eingedrungen ist, kann nicht befremden.
Cites (4)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit
- Sāmavedasaṃhitā — Sanskrit
- Śatapathabrāhmaṇa — Yājñavalkya & Śāṇḍilya (Vedic teacher), Sanskrit
- Ṛgvedaprātiśākhya — Śaunaka, Sanskrit