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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.75.3

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.75.3

Language
German

c6.75.3

selbstverständlich liegt es ausserhalb des Rahmens der gegenwärtigen Untersuchung, die hier anknüpfenden specielleren Fragen über den Aufbau der schwarzen Yajus-Saṃhitās im Einzelnen zu verfolgen. Uns muss es genügen, festgestellt zu haben, dass wir uns im schwarzen Yajurveda genau so gut wie im weissen für die grossen Haupt- und Grundmassen der Mantras auf Saṃhitātexte, denen kein Brāhmaṇastoff beigemischt ist, zurückgeführt sehen. Dass diese Saṃhitā-Elemente, welche z. B. im Corpus der Taitt. Saṃh. enthalten sind, mit den Brāhmaṇa-Elementen desselben Corpus nicht aus einem Gusse sind, zeigt eine Vergleichung der beiden Arten von Texten leicht; dass die einen den andern im Grossen und Ganzen chronologisch und innerlich irgend näher stehen, als die correspondirenden Abschnitte der Vāj. Saṃh. denen des Śatapatha Brāhmaṇa, dürfte kaum beweisbar sein. Wer daher, sei es von Seiten der Sprache oder der Textgeschichte, sei es von Seiten des Inhalts, die Materialien der »Taittirīya Saṃhitā« benutzt, wird sich darüber klar sein müssen, dass dieser allgemeine Titel die Productionen getrennter, wahrscheinlich weit von einander getrennter literarischer Perioden zu einem doch nur sehr scheinbaren Ganzen zusammenschliesst — Elemente, die grösstentheils noch in so compacter Form vor uns liegen, dass sie leicht aus einander gelöst und an die geschichtlich ihnen zukommende Stelle gebracht werden können.