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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s6.6

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s6.6

Language
German

c7.s6.6

Im Einzelnen hat natürlich die Kritik derartigen Erscheinungen gegenüber, sobald sie einmal in der Ueberlieferung in Verwirrung gerathen sind, und sobald die Corruptelen sich nicht am Metrum offenbaren, keine grosse Hoffnung, die ursprüngliche Abgrenzung der verschiedenen Fälle herstellen zu können. Aber uns bleibt doch die Pflicht, wenigstens auf die Richtung hinzudeuten, in welcher die ursprüngliche Textgestalt offenbar liegen muss. So wird die Vermuthung ausgesprochen werden müssen, dass der Unterschied des Sandhi je nach der Wortnähe noch auf andern, bisher nicht berührten Gebieten bestanden haben wird, auf welchen die Ueberlieferung ihn so spurlos hat verschwinden lassen, wie er etwa in Bezug auf abhi und abhy vor folgenden Vocalen verschwunden ist. Zeigt uns die Behandlung von -s p-, von -s k-, wie die Pausaform auf -ḥ, die in der späteren Sprache allgemein durchgedrungen ist, im Veda im Innern des Satzes nur erst in den Fällen der weiteren Wortferne Geltung gewonnen hat, so kann wohl die Frage aufgeworfen werden, ob nicht ähnlich neben einem Sandhi der Wortferne wie namo mahadbhyaḥ auch ein Sandhi der Wortnähe, wie namas me — mit der Lautgruppe sm unverändert wie im Innern des Wortes (asmi) —, ebenso havish me etc. anzunehmen wäre¹).