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Altindische Grammatik v3.c9.2298

Altindische Grammatik v3.c9.2298

Language
German

v3.c9.2298

292. a) Die Nomina auf -uka- sind verbal und bedeuten „den (trans. oder intr.) Verbalbegriff vollziehend“, besonders (klass. nach P. 3, 2, 154 ausschließlich außer bei bhāvuka-) gewohnheits- oder berufsmäßig. Da sie dem Verbum sehr nahe stehen, bilden sie gern als Prädikative mit as- u. bhū- Umschreibungen des Verbums, und haben die transitiven gern ein Objekt im Akk. bei sich (P. 2, 3, 69; Kāś. zu P. 3, 2, 154; Delbrück Synt. F. 3, 6; 5, 181 f., Renou Gr. 211), außer bei völliger Substantivierung wie in kāmuka- „Liebhaber“ (V. 3 zu P. 2, 3, 69). Z. B. TS. 1, 6, 7, 4 kṣódhukaḥ syát ... ná kṣ. bhavati „er wäre hungrig ... er ist nicht h.“ 5, 4, 1, 4 ávarṣukaḥ parjányaḥ syāt ..., 5, 6, 2, 4 várṣukaḥ parjányo bhavati „P. würde nicht regnen lassen ... P. wird voraussichtlich r. l.“; mit Objekt: TS. 5, 1, 5, 3 = Kaṭh. 19, 5 (5, 15) véduko vāso bhavati „er gewinnt ein Kleid“; TS. 5, 2, 9, 6 = Kaṭh. 20, 5 (23, 13) grāmyán paśún dáṃśukāḥ syuḥ „sie würden die Tiere des Dorfes beißen“; MS. 1, 8, 9 (129, 20) ádāhukaḥ gṛhán bhavati „er verbrennt das Haus nicht“ (TB. 1, 1, 2, 2 ohne a-); Kaṭh. 7, 4 (66, 7) upastháyukā enam ... bhavanti „sie treten zu ihm hin“; JB. 1, 133 paśūn abhimānukaḥ syāt „er würde den Tieren nachstellen“; AB. 3, 34, 5 anabhimānukaḥ ... prajā bhavati „er stellt den Nachkommen nicht nach“; ŚB. 3, 7, 14. 16 poṣaṃ poṣuko bhavati „er gedeiht“. Ebenso auch ohne as- oder bhū-: intr. TS. 2, 5, 1, 6 tásyā apsú márukaḥ „der Sohn einer solchen stirbt im Wasser“, trans. mit Akk. TS. 2, 5, 1, 7 udbándhukaḥ „er erhängt sich“, unmádukaḥ „er betrinkt sich“; Kaṭh. 27, 8 (147, 4) tasmād rāṣṭram apurohitam parābhāvukam „darum ist ein Reich ohne P. dem Untergang geweiht“; AV. 12, 4, 7d vatsán ghátuko vṛkaḥ „der Wolf tötet die Kälber“ (vgl. TB. 3, 9, 7, 4. 5); Śiś. 15, 59 yuddham ... abhilāṣukāḥ „nach Kampf begierig“. Das Neutrum kann die Bedeutung eines Verbalabstraktums haben: VadhS. anantambhāvukam hā ’sya bhavati „unendliches Wesen fällt dem zu“ (Caland Acta or. 6, 145. 146; vgl. auch 6, 171; 4, 10); TS. 2, 6, 5, 3 ánūrdhvambhāvukam yájamānasya syāt „der Opferer würde nicht emporkommen“. Gerundivisch nur anālamb(h)uka- (§ 291 bA.); ungewöhnlich ist auch S. dāhuka- „Feuersbrunst“.

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