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Geschichte der indischen Litteratur v1.c7.s5.t3.2

Geschichte der indischen Litteratur v1.c7.s5.t3.2

Language
German

v1.c7.s5.t3.2

Sindhī, Gujarātī, Panjābī und West-Hindī im westlichen Indien; Gaṛhwālī (gesprochen zwischen dem Satlaj und Ganges), Kumaōnī (zwischen Ganges und Gogari), Kaśmīrī und Naipālī (Sprache von Nepal) in Nordindien; Marāṭhī in Südindien und Bihārī, Bengālī, Uriyā und Asāmī im östlichen Indien. Dazu kommt noch das Urdū oder Hindustānī, ein mit persisch-arabischen Elementen¹ stark versetztes Hindī. Es entstand im zwölften Jahrhundert in der Gegend von Delhi, dem damaligen Mittelpunkt der mohammedanischen Macht, in den Lagern (urdu) der Soldaten (daher »Urdu«, d. h. »Lagersprache«). Im 16. Jahrhundert begann es auch eine Litteratur hervorzubringen. Es ist heutzutage die allgemeine Verkehrssprache Indiens.