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Der Jainismus: Eine indische Erlosungsreligion c10.s2.t3.10

Der Jainismus: Eine indische Erlösungsreligion c10.s2.t3.10

Language
German

c10.s2.t3.10

„Sind innerhalb einer Haus-Umfriedigung Körner von Wasser- und Regenreis, Mudga- und Mâsha-Bohnen, Sesam, Hülsenfrüchten, Weizen, Gerste oder Yavayava verschüttet, verwirrt, vermengt, verstreut, so dürfen die Mönche oder Nonnen dort auch nur vorübergehend nicht wohnen. Wenn sie aber folgendes merken: sie sind nicht verschüttet usw., sondern zu Scheffeln und Haufen geschichtet, an Mauern und Wänden aufgehäuft, mit Asche und Kuhdung verklebt oder zugedeckt, so dürfen die Mönche oder Nonnen dort Sommers und Winters wohnen. . . . Wenn innerhalb einer Haus-Umfriedigung ein Krug mit Reismehlgrütze oder mit einer Fruchtgrütze, ein Krug mit kaltem oder mit warmem reinen Wasser hingesetzt ist, die Nacht hindurch ein Licht brennt, eine Fackel leuchtet, so dürfen die Mönche oder Nonnen dort auch nur vorübergehend nicht wohnen. Wenn man weiterhin sich nach einem Hause umsieht, aber keines findet, so darf man dort eine Nacht oder zwei Nächte wohnen, aber nicht länger als diese. Wer dies doch tut, verwirkt eine der eigenmächtigen Überschreitung entsprechende Zurückstellung und Buße.“⁶²