Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c33.s4.3
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c33.s4.3
- Language
- German
c33.s4.3
*kaṣāya*, *kvātha*, Säfte, Abkochungen, besonders Decocte von 4—16 Teilen Wasser mit 1 Teil Arznei und Einkochung der Mischung bis auf ein Viertel. *vaṭikā*, *guṭikā*, Pillen, Kugeln. *modaka*, süsse ungekochte Pillen. *puṭapāka*, geröstete vegetabilische Arzneistoffe; man macht aus den Stoffen einen Teig, wickelt ihn in Blätter ein, die man zusammenschnürt und mit einer Lage von Lehm umgibt, worauf das Ganze geröstet, dann die Schale zerbrochen und die geröstete Arznei entweder als Pille oder Pulver oder ein Extract davon als Saft mit Honig u. dgl. verabreicht wird. *cūrṇa*, Pulver, die in einem Mörser gestossen und dann in einem Tuche durchgesiebt werden. *kalka*, Teig, Paste von auf einem Stein zerstampften Pflanzenstoffen. *svarasa*, natürlicher Saft, der durch das Stossen frischer Kräuter in einem Mörser entsteht. *leha*, *lihya*, *avalehya*, Leckmittel, Latwergen, bestehend aus zähen Extracten aus Pflanzenstoffen mit einem Zuckerzusatz. *yavāgū*, Mehlbrühen mit einem Zusatz von Arzneistoffen. *ariṣṭa*, *āsava*, Liqueur, ein gegohrener Trank aus Honig, Sirup und Wasser mit verschiedenen Arzneistoffen; eine Abart hiervon ist *cūrṇāriṣṭa*, Liqueur mit einem Pulver vermischt. *kāñjika*, saurer gegohrener Reisschleim. *-guḍa*, *-lavaṇa*, Mixturen mit Sirup und Salz.