Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c34.s2.8
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c34.s2.8
- Language
- German
c34.s2.8
Das Auge besteht zu einem Drittel aus dem Schwarzen im Auge (*kṛṣṇamaṇḍala*), das Sehorgan (*dṛṣṭi*, die Pupille oder Linse) nimmt ein Siebentel des Schwarzen ein. Das Auge enthält 5 Kreise, nämlich die Augenwimpern, Augenlider, das Weisse (*śveta*), das Schwarze und die *dṛṣṭi*. Es gibt 6 Verbindungsstellen (*saṃdhi*), nämlich zwischen den Augenwimpern und Augenlidern, zwischen den Augenlidern und dem Weissen, zwischen dem Weissen und Schwarzen, zwischen dem Schwarzen und der *dṛṣṭi*, am Augenstern (*kanīnaka*) und am äusseren Augenwinkel. Es gibt ferner 2 Membranen (*paṭala*) an den Augenlidern und 4 weitere am Auge, und zwar die erste am Glaskörper (*tejojala*), an denen die furchtbare Krankheit *timira* (Star) entsteht; ihr Durchmesser beträgt insgesamt ein Fünftel der *dṛṣṭi* (Su. 6, 1; S. 3, 5).¹
Linked texts (1)
- Suśrutasaṃhitā — Suśruta & Nāgārjuna (siddha/alchemist), Sanskrit