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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c36.s9.1

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c36.s9.1

Language
German

c36.s9.1

— Am häufigsten wird die Heiserkeit (*svarabheda*) erwähnt. Sie entsteht durch übermässig lautes Sprechen oder Recitiren, Gift, Verletzungen, Kälte, und zerfällt in sechs, auf den Grundsäften, Verfettung und Schwindsucht beruhende Arten. Die Stimme ist heiser, langsam und rauh wie ein Esel schreit, oder der Hals brennt, oder ist voll von Schleim und das Sprechen sehr erschwert, oder die Stimme wie von Rauch erstickt und ganz gehemmt, oder ganz im Hals steckend und unverständlich. Verordnet wird lauwarmes Wasser, zerlassene Butter und Melasse mit verschiedenen Zusätzen u. s. w. als Getränk, ferner Brech- und Purgirmittel, Klystiere und Nasenmittel, Räucherungen und Leckmittel u. a. (C. 6, 26, 112; Su. 6, 53; S. 3, 5, 272; 4, 7; A. 3, 5, 24—7; 4, 5, 46; M. 133—5; Vṛ. 13).

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