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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c37.s1.2.3

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c37.s1.2.3

Language
German

c37.s1.2.3

Weitere Verschiedenheiten beruhen darauf, ob die Pusteln ihren Sitz im Chylus, Blut, Fleisch, Fett, Mark, den Knochen oder dem Samen haben. Wenn sie in der Haut (d. h. im Chylus) sitzen, gleichen sie einem Wassertropfen, sind sehr harmlos und lassen, wenn sie platzen, Wasser ausströmen (Wasserpocken). Im Blut haben sie die Farbe von Blut, reifen langsam, haben eine dünne Haut, enthalten Blut. Bei den folgenden Arten zeigen sich stufenweise schlimmere Symptome, die im Knochen oder Samen sitzenden führen rasch den Tod herbei. Zeichen unheilbarer Erkrankung sind es auch, wenn die Pusteln wie Korallen, Jambūfrüchte, eiserne Kügelchen oder Leinsamen aussehen, wenn Husten, Schlucken, Geistesverwirrung, heftiges, schweres Fieber, Irrereden, Unlust, Ohnmacht, Durst, Hitze, Unruhe vorhanden sind, Blut aus Mund, Nase und Augen strömt, im Hals ein Rasseln vernommen wird und die Respiration überaus schmerzhaft ist, der Kranke mit Anstrengung nur durch die Nase atmet und von Durst gequält wird. Schwer heilbar ist auch eine nach den Pocken entstehende Geschwulst am Ellbogen, Handgelenk oder Schulterblatt. Unter den zahlreichen Mitteln gegen die Pocken hebe ich nur den gewiss nicht sehr alten innerlichen Gebrauch von Quecksilber (*pārada*, Cd. 315) und die verschiedenen Recepte für Mischungen von Arzneistoffen mit kaltem oder sehr kaltem Wasser hervor (M. 316—21; Vṛ. 56; V. 700—9; W. 314—8; Bh. 2, 4, 53—9).