Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c37.s2.3
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c37.s2.3
- Language
- German
c37.s2.3
Die Behandlung besteht besonders in der Bestreichung und Einreibung der Haut mit verschiedenen Teigen und Salben, in manchen Fällen, z. B. bei Hühneraugen und dem Abscess *vidārikā*, ist zu einer Operation zu greifen, oder auch zu Ätzmitteln und Ausbrennen der erkrankten Stelle. Fett- und Schwitzmittel, Nasenmittel, Verbände, Aderlässe, Arzneien werden ebenfalls empfohlen. Bei Mastdarmvorfall (*gudabhraṁśa*) soll man den After erwärmen und einölen, hierauf den vorgefallenen Teil wieder zurückschieben und einen Verband mit einem in der Mitte durchlöcherten Leder anlegen; der After ist dann immer wieder zu erwärmen, so dient als Erwärmungsmittel eine Ratte, der man die Eingeweide ausgenommen hat (Su. 4, 20; S. 6, 37; A. 6, 32; V. l. c.; Bh. l. c.).
Cites (5)
- Aṣṭāṅgahṛdayasaṃhitā — Vāgbhaṭa, Sanskrit
- Suśrutasaṃhitā — Suśruta & Nāgārjuna (siddha/alchemist), Sanskrit
- Bheḷasaṃhitā — Bheḷa, Sanskrit
- Bhāvaprakāśa — Bhāvamiśra 1550, Sanskrit
- Saṃhitā