Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c4.s3.14.5
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c4.s3.14.5
- Language
- German
c4.s3.14.5
V, a—b, und die geschwänzte der Drāviḍī, C. V, c, entstanden. — Nr. 19, *kha* = *Qoph*, C. I—II, mit Umstürzung und mit Anfügung einer Curve am oberen Ende des Verticalstriches, C. V, a, zur Unterscheidung von *va*. Beim Gebrauche von Tinte wurde der Kreis am Ende des Verticalstriches in einen Punkt, C. V, b, verwandelt. — Nr. 20, *ra* = *Resch* (Weber). Der Kopf des semitischen Zeichens, C. I—II, wurde geöffnet und der Verticalstrich an die Basis des ursprünglichen Dreiecks gehängt, wodurch die Formen in C. V, a—b, entstanden und weiterhin die ornamentalen mit Fortsetzung der winkligen Züge, C. V, c—d. — Nr. 21, *śa* = *Schin* (Weber), mit Zusammenschiebung der beiden neben einander stehenden Winkel von C. I—II und Umstürzung des so gebildeten Zeichens, C. V, a—c. Das anscheinend näherliegende aramäische Zeichen des 6. Jahrh. a. Chr. in C. III ist aus den unter Nr. 5 angegebenen Gründen nicht als Prototyp, sondern als analoge semitische Bildung zu betrachten, und es ist zu beachten, dass ähnliche unabhängige Umbildungen von *Schin* mit Doppelwinkel auch sonst unabhängig bei den Phöniciern und Äthiopen zu verschiedenen Zeiten gemacht sind. — Nr. 22, *ta* = *Taw* (Weber), aus einer Form, wie die von Sendschirli, C. III, b, oder die assyrische aus der Regierungszeit Salmanassar’s, C. III, a, ohne seitliche Drehung in C. V, a, oder mit Drehung in C. V, b. Hieraus ist das *ta* von C. V, c stilisirt.