Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c5.s4.5.2
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c5.s4.5.2
- Language
- German
c5.s4.5.2
I, b oder direct aus C. I, a (assyr. Gew.) mit Verlust der Barre rechts (s. Vorbem. 1); analoge Bildungen im Palmyrenischen und Pahlavi (E.TSA, C. 21—25, 30—32, 35—39, 58). — Nr. 10, *ka* = *Kaph*, umgedreht von rechts nach links aus C. I, b (assyr. Gew. und babyl. Siegel u. Gew.) wegen *la* (Nr. 11, C. III) mit Barre an der Spitze zur Unterscheidung von *pa* (Nr. 15); die Zeichen der Papyri weichen ganz ab. — Nr. 11, *la*, C. III = *Lamed*, mit Umstürzung einer Form, wie C. I, a oder c (Teima), infolge der Abneigung gegen Zeichen mit Ansatz am Fusse des Verticalstriches allein (s. Vorbem. 1), sowie mit Brechung und geringer Verschiebung der nun oben stehenden Curve zur Unterscheidung von *A*. — Nr. 12, *ma*, C. III, a—b = *Mem*, verstümmelt aus einer Form wie C. I, a—b (Saqqārah) mit stark gerundetem Kopfe durch Abwurf der Transversallinie (Vorbem. 2) und rudimentäre Andeutung des ursprünglich rechts stehenden Verticalstriches, woraus die in Verbindung mit Vocalen gewöhnliche Halbkreisform der A. Ed., C. III, c; die *Mem* der Papyri, C. II, sind viel abgeschliffener als die *ma* der Kh. — Nr. 13, *na*, C. III, a = *Nun*, C. I, a—b (Saqqārah), woraus das nicht seltene *na* von C. III, b entwickelt ist; die *Nun* der Papyri sind abgeschliffener als die *na* der Kharoṣṭhī. — Nr. 14, *sa*, C. III = *Samech*, C.