Pramāṇa · Search · About · API

Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c5.s6.2.1

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c5.s6.2.1

Language
German

c5.s6.2.1

— 1) Der aufwärtsgehende Strich am Fusse der Verticallinie findet sich nur noch mitunter auf den IG-Münzen, z. B. in 7, VI, 20, VI, 36, VI. Häufig wird er losgelöst und, wie in 1, VI, neben den Fuss des Zeichens gestellt, und er erscheint so auch neben dem Ende des Verticalstriches von *ha*, 37, VI. Cursiv tritt auch für den Strich ein Punkt ein, 37, VII. Endlich kommt die im arch. Typus seltene horizontale Fusslinie oft bei verschiedenen Zeichen vor, wie bei *ta*, 20, VII und *na*, 24, VII. Im Śaka-Typus erscheint mitunter statt des aufwärtsgehenden Striches ein nach links abwärtsgehender Haken, z. B. bei *ca*, 10, VIII und *sa*, 36, IX, oder ein grader Strich rechts, wie in *si*, 35, VIII. Der Haken findet sich auch im Kuṣaṇa-Typus in *ṣa* 35, X, oder häufiger ein Horizontalstrich links, wie in *A* 1, XI, *ka* 6, X, *dha* 23, XI, *na* 24, XII, *bi* 27, XI, *ya* 30, X, sowie auch Curven rechts und links, z. B. in *kha* 7, X, *ca* 10, XII, *dhi* 16, XI, *ghi* 9, X, *ba* 27 X, und in *mi* 29, XI, wo das Anhängsel am Vocalstriche steht. — 2) In den Śaka- und Kuṣaṇa-Typen wird der Kopf von *ka* häufig wie in 6, VIII, X, cursiv in eine Curve verwandelt. Im Kuṣaṇa-Typus wird diese Curve auch mit dem Seitengliede rechts verbunden und beides oben angesetzt. — 3) In allen späteren Typen wird der obere Teil des *kha* länger, und stark nach rechts gekrümmt, 7, VI—XI.