Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c6.s5.5
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c6.s5.5
- Language
- German
c6.s5.5
Besondere Beachtung verdienen auch das mittlere *r* in *tṛ*, 21, IV, und *vr*, 34, III, wofür auch einmal⁹ die Form von T. IV, 3, III, vorkommt, das häufig erscheinende finale vocallose *m*, ähnlich dem in *ddham*, 41, VIII, und der Visarga, der in diesen Inschriften, genau dem heutigen gleich (vgl. 40—41, IX), zuerst nachweisbar ist¹⁰. Für ein ganz unregelmässig unter den Consonanten gestelltes *ā* und ein Monogramm *sdhi* für *sidha* vgl. Facs. zu EI, 1, 392, Nr. 24, und 2, 206, Nr. 26, 29. Die groben Züge der Buchstaben und ihre starken Köpfe deuten darauf, dass sie Tintenschrift nachahmen.