Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c6.s5.4
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c6.s5.4
- Language
- German
c6.s5.4
Alle diese Eigentümlichkeiten, ebenso wie die vorgeschrittenen Formen der mittleren Vocale *ā* in *rā* (32, IV), *u* in *ku* (7, IV---V) und in *stu* (43, V)⁸, und *o* in *to* (21, IV) erscheinen in den nördlichen Alphabeten der nächst folgenden Periode, dem der Gupta-Inschriften (T. IV, C. I—VII) und des Bower MS. (T. VI, C. I—III) entweder constant wieder oder sind Vorstufen für die dort auftretenden Formen. Vielleicht waren die in Mathurā gebräuchlichen litterarischen Alphabete schon im 1.—2. Jahrh. p. Chr. dem späteren beinahe oder ganz gleich und sind die Beimischungen älterer Formen nur der Nachahmung der älteren Votivinschriften zuzuschreiben.