Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c7.s1.1.2
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c7.s1.1.2
- Language
- German
c7.s1.1.2
w., 2) der Gebrauch von Begrenzungsstrichen (Serif) an dem unteren Ende der links herabgehenden Striche von *kha*, *ga* und *śa*, 3) die Teilung des ursprünglichen mittleren Verticalstriches von *ṇa*, sowie der oberen Barre, 4) der Gebrauch der Schleife bei *na* und das Fehlen derselben bei *ta*, 5) die Verwandlung des unteren Teiles von *ma* in einen links angesetzten Knauf oder eine ebenso gestellte kleine Schleife, 6) die Verkürzung des Verticalstriches von *la*, 7) die Drehung des mittleren *i* nach links, der bald die Drehung des mittleren *ī* nach rechts folgt, 8) die Entwicklung von links offenen Curven an dem ursprünglich horizontalen mittleren *u*, 9) der Gebrauch einer nach rechts offenen Curve für mittleres *r*. Während alle die in Tafel IV—VI gegebenen Alphabete diese gemeinsamen Züge oder Weiterbildungen aus denselben aufweisen, zerfallen dieselben nach anderen Eigentümlichkeiten in sieben grössere Gruppen, von denen jede meist mehrere Abarten einschliesst: 1) den epigraphischen nordindischen oder den sogen. Gupta-Typus des 4.—5. Jahrh., der nach HÖRNLE's Ausführungen³ eine östliche und eine westliche Abart hat, von denen die letztere wieder zwei Varietäten zeigt und an dessen westliche Form sich der litterarische Typus des Bower-MS. sowie einiger anderer Stücke aus Kashgar eng anschliesst, 2) den aus dem Gupta-Typus im 6. Jahrh.