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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c7.s2.1

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c7.s2.1

Language
German

c7.s2.1

Die Unterschiede zwischen der östlichen und westlichen Abart des Gupta- Typus treten in den Zeichen für *la*, *ṣa* und *ha* zu Tage¹. In der östlichen Abart wird das linke Glied des *la* (T. IV, 34, I—III, V—VI), ähnlich wie in den J. S. Ed. (§ 16, C. 35) scharf abwärts gedreht, die Basis von *ṣa* (IV, 37, I—III, V—VI) wird abgerundet und als Schleife an den schräg gelegten Mittelstrich gehängt; bei *ha* (IV, 39, I—III, V—VI) dagegen wird die Basis weggelassen und der Haken, nach links gedreht, unten an den übrig gebliebenen Verticalstrich gesetzt, genau wie in den Jagayyapetta-Inschriften (§ 20 C). In den westlichen Inschriften haben diese drei Buchstaben die älteren, volleren Formen.