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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c7.s4.28

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c7.s4.28

Language
German

c7.s4.28

3) Der untere Teil der linken Hälfte von *A* und *Ā* besteht fast durchweg aus der nach links offenen Curve, die zuerst sporadisch in den Kuṣaṇa-Inschriften (§ 19, B, 1), dann regelrecht in den Uccakalpa-Inschriften, T. IV, 1, IX, vorkommt. Diese bleibt im *A*, *Ā*, des Bālbodh der Marathen erhalten und ist noch in den Bombayer Drucken gewöhnlich; in anderen späten Formen der Nāgarī treten zwei schräge Striche dafür ein, T. V, 1, XVI, zu denen sich noch tiefer am Fusse des Buchstabens ein dritter gesellt, der ein Rest des früheren Keiles am Ende der Vertikallinie ist. Bis zum 8. Jahrh. wird die Länge des *Ā* stets, und auch später bisweilen, durch eine Curve am rechten Ende des *A* bezeichnet. Dann rückt die Bezeichnung der Länge wieder in die Höhe und wird, in einen abwärts gehenden Strich verwandelt, wieder, wie in den A. Ed.⁴, entweder oben oder in der Mitte angesetzt, T. IV, 2, XXI—XXII. In den MSS. kommt die alte Stellung schon früher vor, T. VI, 2, VI.