Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c7.s4.65
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c7.s4.65
- Language
- German
c7.s4.65
3) Als erster Teil einer Ligatur steht *ra* gewöhnlich als ein Keil oder ein nach rechts offener Winkel oder Curve über der Linie. In Verbindung mit *ya* bleibt aber die Ligatur *ra* und suffigirtes *ya* bis zum 9. Jahrh., T. IV, 44, XVIII, vgl. EI, 3, 103. In Verbindung mit *ma* wird die linke Seite des *ma* verkürzt und der Keil des *ra* mit der Oberlinie gleich gemacht, T. VI, 49, VI. Ausnahmsweise finden sich ähnliche Einfügungen des *ra* in der Aphsad-Inschrift bei andern Consonanten¹⁴, ebenso auf Harṣa's Kupferplatten und in MSS., T. VI, 51, XIII—XIV.