Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c9.s2.7
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c9.s2.7
- Language
- German
c9.s2.7
Aus dem Obigen ergiebt sich, 1) dass die Inschriften aller Perioden, sogar die A. Ed. bei 100, im Gegensatze zu den MSS., neben deutlichen und unzweifelhaften Buchstaben cursive oder stilisirte Zeichen bieten und dass bei 50 und 60 in der älteren Zeit nur Zeichen erscheinen, die mit bekannten Buchstabenformen wenig oder keine Ähnlichkeit haben, 2) dass der Lautwert der Buchstabenzeichen bei allen Zahlen ausser 7, 9, 30, 40, 80, 90 schon seit der ältesten Zeit nicht selten wechselt und dass die Unterschiede in mehreren Fällen, wie bei 6, 10, 60, 70, 100, 1000 sehr bedeutend sind und 3) dass mitunter, wie bei 50, 60, 70 die deutlichen Silbenzeichen der späteren Inschriften und der MSS. aus Cursivzeichen ohne Lautwert in verschiedener Weise entwickelt sind.