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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c6.s1.24

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c6.s1.24

Language
German

c6.s1.24

Der Buddhismus lehrt genau wie der jüngere Brāhmaṇismus die Unendlichkeit des Raumes ²), den unzählige selbständige Weltgebäude anfüllen sollen. Mit ihren Aussenwänden berühren sich diese Welten und lassen in Gruppen von drei und drei einen Zwischenraum frei, dessen Schnittfläche ein aus drei Bogen gebildetes Dreieck darstellt. Die Horizontalschnittfläche eines Westalls, das von einer gewaltigen Felsenringe, dem sogenannten Cakravāla-Felsen umschlossen wird, ist eine Kreisfläche mit einem Durchmesser von 1 203 450 und einem Umfang von 3 610 350 Yojana ³). Ist nun auch in horizontaler Beziehung die Kreisform das grundlegende Prinzip, so schweigen doch die sehr lückenhaften kosmographischen Angaben, die uns der Pali-Kanon und die buddhistischen Sanskrittexte für die ältesten Zeiten des Buddhismus bieten, über die Form des Vertikalschnittes eines Weltgebäudes, sodass wir also nicht genau darüber unterrichtet sind, in welcher Form der Buddhismus sich ein Weltgebäude vorgestellt hat.